In den Berg- und Stahlwerken wird unermesslich geschuftet. Es wird gegen Ausbeutung und unfaire Löhne gekämpft. Erik Reger, bewandert und vertraut inmitten der Machenschaften von Kohle und Stahl, gelang in dieser Zeit mit seinem Roman eines der wenigen literarischen Porträts über das Ruhrgebiet. 1931 wurde sein Werk von den Nazis verboten. Er beschreibt das Machtgefüge zwischen Kohle und Stahl im Stile der Neuen Sachlichkeit, das beängstigend aktuell daherkommt. Das Nachwort zum Roman verfasste Andreas Rossmann, der am Abend aus „Union der festen Hand“ lesen und den Autor vorstellen wird.
Andreas Rossmann liest aus Erik Regers: Union der festen Hand | Di 25.4. 18 Uhr | Zentralbibliothek im KAP1 | 0211 899 43 99
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Als unabhängiges und kostenloses Medium sind wir auf die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser angewiesen. Wenn Sie uns und unsere Arbeit finanziell mit einem freiwilligen Betrag unterstützen möchten, dann erfahren Sie über den nebenstehenden Button mehr.
Flauschige Comedy
Sandra Da Vina im Steinhof Duisburg
Ein Buch entsteht
Lilian Peter bei Proust in Essen
Warum streiten wir?
Svenja Flaßpöhler liest im Medienforum Essen
Ein Meister des Taktgefühls
Martin Mosebachs Roman „Die Richtige“ – Textwelten 05/25
Unglückliche Ehen
„Coast Road“ von Alan Murrin – Literatur 04/25
Die Kunst der zärtlichen Geste
„Edith“ von Catharina Valckx – Vorlesung 04/25
Über Weltschmerz sprechen
„Alles, was wir tragen können“ von Helen Docherty – Vorlesung 04/25
Ein wunderbarer Sound
Natalia Ginzburgs Roman „Alle unsere Gestern“ – Textwelten 04/25
„Die großen Stiftungen scheinen es nicht zu kapieren“
Gerd Herholz über sein Buch „Gespenster GmbH. Interventionen aus dem Ruhrgebiet“ – Interview 04/25
Verlustschmerz verstehen
„Als der Wald erwachte“ von Emma Karinsdotter und Martin Widmark – Vorlesung 03/25
Cool – cooler – Aal
„Egal, sagt Aal“ von Julia Regett – Vorlesung 03/25
Aus dem belagerten Sarajevo
„Nachtgäste“ von Nenad Veličković – Literatur 03/25
Ki-Kompositionen
Blaues Rauschen Festival 2025 an div. Orten
Kunst unter der Kuppel
Full-Dome-Show im Planetarium Bochum
Pazifismus neu bewertet
„Gundhi“ am Schauspielhaus Bochum
Vom Essen und Trinken
„Am Tisch“ im Dortmunder Museum Ostwall
Gedanken in Form setzen
Arik Levy im Duisburger Museum DKM
Frage nach dem gelungenen Leben
Ibsens „Peer Gynt“ am Essener Grillo-Theater
Intimität und Gewalt
„Orchidee & Lotus Fight Club“ auf PACT Zollverein in Essen
Der ganze Körper in Aktivität
Paula Rego im Essener Museum Folkwang
Deutsche Abstraktion in Paris
„Paris 1955“ im Hagener Emil Schumacher Museum
Die Moderne des 20. Jahrhunderts
„Im Garten der Kunst“ im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr