Mit 17 Jahren wurde die 1989 in Syrien geborene Lina Atfah in ihrer Heimat mit einem Auftrittsverbot belegt. Die Teilnahme an den Protesten gegen Assad verschärfte ihre Lage, weshalb sie 2014 Freunde und Familie verließ und nach Deutschland flüchtete. Hier angekommen, benötigte sie eine Weile, um die Kraft zum Schreiben wiederzufinden. Vor zwei Jahren erschien ihr deutsch-arabischer Gedichtband „Das Buch von der fehlenden Ankunft“. In ihren Versen bebildert sie sowohl ihre durch Krieg zerrissene Heimat als auch die Sinnlichkeit der Liebe und beeindruckt bei ihren Lesungen durch ihre Bühnenpräsenz.
Lina Atfah: Lesung und Gespräch | Sa 7.8. 19 Uhr (Open Air) | Grend Essen | 0201 85 13 20
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Kater mit schlitzohrigem Charme
„Fred“ von Posy Simmonds – Vorlesung 09/26
Mauer des Schweigens
„Eine einfache Wahrheit“ von Corinna Krenzer – Literatur 09/26
Orgasmus in der Küche
„Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie – Textwelten 09/26
Pazifismus am Ende?
Gespräch in der Buchhandlung Proust
Die Raumzeit der Bücher
Literaturtage Recklinghausen 2026
Verglimmende Hoffnung
„Zündhölzer“ von Yevgenia Belorusets – Literatur 08/26
Das Unaussprechliche des Familienlebens
„Vertraute Gespenster“ von Anna Ruchat – Textwelten 08/26
Der Hungerartist
Wolfgang Welt: Lesung aus Briefen des Bochumer Schriftstellers in Düsseldorf – Literatur 07/26
Auf sich gestellt
„Wir gehen mal los“ von Raffaella Romagnolo – Literatur 07/26
Schule mit Herz und Humor
„Shrimpie und ich“ von Moni Port und Claudia Weikert – Vorlesung 06/26
Die eigene Karte als Kompass
„Ich mal mir meine Welt“ von Nicola Davies – Vorlesung 06/26
Kalter Krieg im Ruhrpott
„Weiße Westen, schwarze Nächte“ von Sabine Hofmann – Literatur 06/26
Lockendes Spiel
„Leichter Wahnsinn“ von Emy Koopman – Textwelten 06/26
Drei Farben zum Glück
„Zu Fuß“ von Michael Roher – Vorlesung 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Aus der Rockdynastie
Deborah Bonham Band im Dortmunder Piano
Zwischen Wahrheit und Fassade
Skandinavischer Klassiker im Grillo-Theater
Affenliebe, Daumenkinos und Jazz
Lesung im domicil Dortmund
Die besten Pressebilder der Welt
Eine Dortmunderin unter den ausgezeichneten Fotografen
Den Ort begreifen
Die Ruhrtriennale am Dortmunder Hauptbahnhof
Draußen, in der Natur
Eine Entdeckung: Tina Blau im Kunstmuseum Ahlen
Gleichberechtigt im Handwerk
„Starke Frauen, starkes Handwerk“ im LWL-Museum Zeche Zollern
Das heimische Wohnen
Kiriakos Tompolidis im Museum Folkwang in Essen
Material als Teil der Kunst
Benedikt Hipp mit „Songs from the Orbs“ im Emil Schumacher Museum
Geschichten sehen
Astrid Lindgren in Oberhausen