Drei Geschwister: Sophie, Gregor und Hans. Gregor hat das Dorf seiner Kindheit verlassen, als Ältester erbte er das elterliche Haus, in dem nun Hans wohnt. Der bittet Gregor, es der Schwester Sophie zu überlassen, damit sie sich eine Existenz aufbauen kann, zunächst stimmt Gregor nicht zu, bis eine Figur, Nova, erscheint und ihn darauf hinweist, „absichtslos“ zu sein, weich und stark – „laß dich ein und verachte den Sieg.“ Im Verhältnis zur Kindheit haben sich das Dorf und die Landschaft stark verändert, Beton ist der neue Werkstoff, riesige Hallen stehen in der umgepflügten Landschaft, die ehemaligen Zimmerleute arbeiten jetzt ausschließlich mit industriellen Großmaschinen und die Unternehmer haben allein nur noch ein Ziel: Geld. Nova aber weist die Geschwister auf eine andere Perspektive hin, auf ein Verhalten, dessen Maßstab sich jenseits eigener Interessen etabliert und so die Utopie des ewigen Friedens eröffnet. Nach Peter Handke, Regie: Roberto Ciulli, im Theater an der Ruhr zu sehen am 26./27.3. und 16./17.4., jeweils um 19.30 Uhr.
trailer verlost 1x2 Karten für die Vorstellung am 26.3.
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