Was kann man tun, wenn die Eltern über die Vergangenheit nicht reden wollen? Dann bleibt einem nichts anderes übrig, als die Vergangenheit literarisch zu erahnen. So beginnt die Gegenwart mit den ihr gegebenen Möglichkeiten die Vergangenheit zu erzählen. Ulrike Draesner hat sich in ihren Romanen „Schwitters“ und „Sprünge vom Rande der Welt“ den Phänomenen der Flucht und der Vertreibung gewidmet. Was in der deutschsprachigen Literatur gar nicht so häufig vorkommen, wie man annehmen könnte. Nun gehört das literarische Feld den Schicksalen der Frauen. Kinga, ihre zentrale Protagonistin, die als Anwältin für Erbrecht arbeitet, ist ein sogenanntes „Nebelkind“, geboren um das Jahr 1960 herum, wie Ulrike Draesner selbst. Eine Generation, die die Kinder jener Kriegskinder waren, denen die Traumatisierung ein besonders tiefgreifendes Schweigen abverlangte.
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