Der Briefkasten ist kaputt, deshalb lässt der Zusteller die Post auf den Boden fallen. Die Zigarette noch im Mund hebt Lélia sie mit aller denkbaren Gelassenheit auf. Sie findet die Karte nicht besonders bemerkenswert, ganz im Gegensatz zu ihrer Tochter Anne Berest, für die sie 2003 zum Pfeil aus der Vergangenheit wird, der sie mitten ins Herz trifft. Der Text besteht nur aus vier Namen, bei denen es sich um jene Verwandten handelt, die in Auschwitz ermordet wurden. Anne Berest beginnt zu recherchieren, von wem könnte die Karte abgeschickt worden sein? Wer im Brackwasser der Geschichte rührt, fördert überraschende Tatsachen an den Tag. Anne Berest folgt den Spuren ihrer jüdischen Familie, die von Russland ins Baltikum und von dort nach Frankreich übersiedelte.
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