Knives Out – Mord ist Familiensache
USA 2019, Laufzeit: 131 Min., FSK 12
Regie: Rian Johnson
Darsteller: Daniel Craig, Ana de Armas, Michael Shannon, Jamie Lee Curtis, Toni Colette, Chris Evans, Don Johnson
>> www.universumfilm.de/filme/154209/knives-out-mord-ist-familiensache.html
Viel zu konstruiert
woelffchen (597), 09.03.2020
Für einen Krimi, dem der Zuschauer inhaltlich folgen kann, ist dieser Film - bei der großen Anzahl von Verdächtigen - viel zu konstruiert. Wer soll diesen „Roten Fäden“ noch folgen können? Gut gemeint, aber weniger wäre mehr gewesen.
Wetzt die Messer, das Testament wird eröffnet!
anpet (8), 27.01.2020
Agatha wäre entzückt, dass ein klassisches 'Wer war's?' auch heute noch funktioniert. Wer englische Krimis im Stile Poirots mag, wird von dieser amerikanischen Produktion auf keinen Fall enttäuscht werden.
Auch ist ja irgendwie klar wie der Hase laufen wird, aber mir hat der Film deshalb auch so viel Spaß gemacht.
Ein gut aufgelegtes Ensemble, ein paar humoristische Einlagen auf dem 'Cluedo-Brett' (=Anwesen) - und zack, fertig war der unterhaltsame Tagesabschluß.
Old school im besten Sinne ..
tinetuschen (142), 23.01.2020
... wirklich erstaunlich und auch irgendwie erfreulich dass so ein handwerklich gut gemachter Film klassischer Bauart noch so erfolgreich sein kann im Jahre 2020 ... Hier bastelt sich Daniel Craig seine Altherren-Versorgung in Serie und das macht er sehr überzeugend mit einem Team was Spass hat bei der Arbeit. Wie mein Vorschreiber: der perfekte Sonntagachmittags- oder -abend Film!
Nett
Das Auge (345), 19.01.2020
Entspannung pur. Nette Story, gute Schauspieler/innen, ein Film für einen Sherry, Brandy oder eine guten Wein. Ein wenig mitknobeln, ein wenig Spannung, keine blödsinnige Aktion, einfach eine gut abgehangene Sonntagsnachmittags-Unterhaltung.
Agatha Christie Reloaded
Raspa (398), 08.01.2020
In der Tat, dies ist ein Whodunit, ganz in der Tradition der guten alten Agatha mit Daniel Craig als modernem Alter Ego von Hercule Poirot. Zwar spielt das Ganze in den heutigen USA, aber der Schauplatz, ein schlossartiges Herrenhaus, ist ganz Old School-mäßig. Und auch, dass es zu Beginn einen Toten gibt, für dessen Ermordung fast alle Beteiligten ein Motiv gehabt hätten und die Art, wie Clonk / Craig die verschlungene Sachlage zuletzt aufdröselt, all das erinnert deutlich an die Werke der früheren Championesse of Crime. Das Ganze ist mit großen Akteuren, die sichtlich Spaß an der Sache haben, sehr unterhaltsam inszeniert. Ob der Südstaatenakzent, der Southern Drawl, den Craig vorführt, wirklich ganz echt klingt, darüber gingen die Meinungen ein wenig auseinander. Sei's drum, man sieht einen Film ganz ohne tiefere Bedeutung, den man gut gelaunt verlässt. Das ist doch auch mal was.
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