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Bühne.

Ödipus vergreift sich an Rumpelstilzchen

Bodo Wartke, Volker Pispers und Michael Hatzius – Komikzentrum 05/13

Er ist der Schwiegermutter-Typ: Picobello sieht er aus mit seinem gut sitzenden Anzug und dem weißen Hemd. Bodo Wartke kann sich nach eigenen Angaben trotzdem extrem dämlich verhalten. Schuld daran sind die Testosteron-Schübe, in deren Verlauf er Frauen mit den Worten anbaggert: „Ich werde heute Nacht am besten bei dir wohnen, glaub mir, das wird sich für uns beide lohnen, Baby, vor allem für dich, zweifelsohne ...“.

Blinkendes Ende eines Schreihals

Christina Paulhofer inszeniert Franz Molnárs „Liliom” am Bochumer Schauspielhaus auf Autoscootern – Theater Ruhr 05/13

Im Bochumer Schauspielhaus wird Franz Molnárs „Liliom“ von Christina Paulhofer inszeniert. Die Handlung des Stückes wird zwar von einem klassischen Rummelplatz auf eine moderne Kirmes verlegt, doch den zeitlosen Konflikten der Figuren tut das keinen Abbruch. Im Gegenteil!

„Der Mensch kann sich wirklich an alles gewöhnen“

Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer über die Sinnhaftigkeit einer Inszenierung von „Clockwork Orange“ in Essen – Premiere 04/13

Das Buch machte seinen Autor 1961 schlagartig berühmt, Stanley Kubricks Verfilmung zehn Jahre später wurde Kult: Alex und seine Gang ziehen Nacht für Nacht tollschockend durch die Stadt und stürzen sich auf wehrlose Opfer – zynisch, grausam und gewissenlos.

Blumengeburtstag im Überwachungsstaat

Fil & Sharkey gratulieren – Max Uthoff sondiert die Lage der Nation – Komikzentrum 04/13

Es gibt nur ganz wenige Künstler, die die inflationär gebrauchte Bezeichnung Kult verdienen. Zu diesen seltenen Exemplaren gehört Fil. Der als Philip Tägert in Berlin geborene und dort im Märkischen Viertel aufgewachsene Comedian, Comic-Zeichner, Ex-Punk, Handpuppenspieler, Sänger und Songwriter entzieht sich den üblichen Kriterien des Showbiz.

Sehen oder nicht gesehen ist die Frage

Beim Festival „Stücke“ in Mülheim bleibt immer die Qual vor der Wahl – Theater Ruhr 05/13

Eigentlich wäre doch alles so einfach mit den Kleinen. Schon der olle Theodor Storm wusste: „Darum liebe ich die Kinder, weil sie die Welt und sich selbst noch im schönen Zauberspiegel ihrer Phantasie sehen.“ Doch irgendwie ist heute alles anders. Kinder werden zu Tode geliebt, misshandelt, für abartige Phantasien missbraucht.

Den Sommer in die Tasche gesteckt

Die zauberhafte Anna Depenbusch zeigt, wie es funktioniert – Komikzentrum 03/13

Während ein kalter Märzwind durch die Straßen fegt, träumt Anna Depenbusch von der Sommerfrische. Wie sie das macht? Ganz einfach: Sie bastelt sich mit Hilfe einer Hawaii-Tapete einen „Sommer aus Papier“. Der lässt sich überallhin mitnehmen, genau wie ihre Ukulele, die nicht so sperrig ist wie ihr geliebtes Klavier.

„Erstmal zum Mond, um die Welt und ganz nach oben, um auf das große Ganze zu schauen“

„Wohin?“ heißt die neue Jugendclubproduktion in Dortmund, die sich mit aktuellen Themen beschäftigt und sich den ewigen Fragen der Heranwachsenden stellt – Premiere 03/13

Wo will ich hin im Leben? Was macht man mit der Vielzahl an Möglichkeiten? Was ist wichtiger: Beruf, Liebe oder die weite Welt, und muss man sich da überhaupt festlegen? Das Kinder- und Jugendtheater Dortmund (KJT) erarbeitet mit Jugendlichen ab 17 Jahren ein Stück über die Themen, die diese Fragen beantworten wollen.

Playlist der Identitäten

Startheater am Schauspielhaus Bochum – Theater Ruhr 05/13

Der Abend beginnt mit Warten. Der Regisseur wartet, der Hauptdarsteller wartet, und auch der Inspizient muss warten. Ohne dass jemand ein Wort verliert, kann man in ihren Gedanken lesen: Myrtle Gordon, die Diva, kommt wieder einmal zu spät. Die Schauspielerin steht im Zentrum von John Cassavetes‘ 1977 gedrehtem Film „Opening Night“, den das Schauspielhaus Bochum jetzt auf die Bühne brachte.

Gute Zeiten mit very begabten Künstlern

Schroeder, Tufts und Zingsheim sorgen für frischen Wind im Showbiz – Komikzentrum 02/13

Er ist smart, souverän und keiner von denen, die Gags bei anderen klauen: Florian Schroeder ist „Offen für alles und nicht ganz dicht“, so der Titel seines Programms, mit dem er am 17.2. im Stratmanns Theater in Essen auftritt. Aber was heißt schon auftreten?

„Mein Wunderland ist auf jeden Fall experimentell“

Schorsch Kamerun über die Uraufführung „Alle im Wunderland“ am Theater Oberhausen – Premiere 02/13

Der Punkmusiker und Regisseur Schorsch Kamerun („Goldene Zitronen“) entdeckt in dem 1865 erschienenen und zum Klassiker der englischen Kinderliteratur gewordenen Kinderbuch „Alice im Wunderland“ den existentiellen Entwurf einer immer schwerer zu fassenden Welt.

Mit Gewalt glücklich

„Clockwork Orange“ im Essener Grillo – Theater Ruhr 05/13

Wer beim Titel die übliche Milchbar und Baseballschläger erwartet hatte, der rieb sich wahrscheinlich erst einmal die Augen und schaute verstohlen auf seine Eintrittskarte, ob er nicht doch im falschen Theater oder in der falschen Aufführung gelandet ist. Als dann auch noch ein gewisser „D. Love“ mit seinem perfekt gedolmetschten Vortrag loslegte, da war die Verwirrung schon fast fühlbar.

Humorarbeiter gehen in die Vollen

Hennes Bender präsentiert in Duisburg eine Ladung Kleinkünstler – Komikzentrum 01/13

Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon gehen die Humorarbeiter in die Vollen: Pause machen gilt nicht. Verzweifelt sein kann schließlich jeder. Lustig ist viel schwerer. Vor allem dann, wenn man sich nicht mit blöden Witzen abspeisen lässt, sondern von den Spaßmachern erwartet, dass sie überdies die kleinen grauen Zellen in Bewegung setzen.

„Die Zeit spielt gegen uns“

Keine ausreichende Finanzierung – „Impulse“ droht immer noch das Aus – Premiere 01/13

Seit mehr als 20 Jahren zeigen die „Impulse“ des NRW KULTURsekretariats die wichtigsten Produktionen des deutschsprachigen freien Theaters. Unter der künstlerischen Leitung von Tom Stromberg und Matthias von Hartz haben sich die Zuschauerzahlen seit 2007 mehr als verdoppelt.

Die Performativität des Stadtteils

Festival „Rundlauf“ in Bochum – Theater Ruhr 05/13

Heraus zum roten 1. Mai? Nun ja. Wer in Bochum eher die Kultur sucht, der geht um den „Tag der Arbeit“ herum auch schon mal in den Keller der Hedwigstraße 9. Hier hält die Tänzerin Paula Gendrisch nämlich für immerhin acht Zuschauer verborgen, was sie nicht zeigen will.

Scharfe Blicke über den Blattrand

Mit „Ohne Rolf“, Anny Hartmann, Mathias Tretter und Tina Teubner – Komikzentrum 12/12

Jahresrückblicke und X-mas-Shows schön und gut: Es gibt aber auch noch „normale“ Höhepunkte auf den Bühnen der Region. Zum Beispiel das Gastspiel des Schweizer Duos „Ohne Rolf“.

Neue Kinofilme

Fast & Furious 6

Bühne.