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Kunst.

Polierter Mythos

Stella Hamberg in der Neuen Galerie Gladbeck – RuhrKunst 05/13

Die Berliner Bildhauerin Stella Hamberg präsentiert in der Neuen Galerie Gladbeck unter dem Titel „Götter 1“ neue Bronzestatuen und ergänzende Zeichnungen. Im Vergleich zu ihren berühmten „Berserkern“ wirken Hambergs noch immer kraftvoll dastehende Götter fast schon human.

„Die Kunst wagt mehr als Forscher“

Museumsdirektorin Marianne Pitzen über die Ausstellung „Mascha + Nina + Katjuscha“ im Bonner Frauenmuseum – Sammlung 04/13

Um den Kriegseinsatz von Frauen in der Roten Armee ranken sich Schreckensbilder und Mythen. Im Gegensatz zu den männlichen Soldaten erfuhr die große Mehrheit der Rotarmistinnen weder Heroisierung noch Verehrung als Veteranen; ihre Leistungen und ihr Frontalltag sind noch heute weitgehend aus dem öffentlichen Gedächtnis verschwunden.

Mit Murmeln spielen

„His Masters Voice“ im Dortmunder Hartware Medienkunstverein – Kunstwandel 05/13

Murmeln, Schreie, Flimmern. Ein Korridor aus grauen Fäden lässt die Installationen dahinter nur ahnen, bildet eine weiche, aber doch erst einmal zu überwindende Hürde im dritten Stock des Dortmunder U.

Der tägliche Schock

Gilbert & George in Duisburg – Ruhrkunst 05/13

So richtig wirken diese Bilder nur in der Fülle, im ewig Gleichen und Überwältigenden, dem man sich kaum entziehen kann. Nach etlichen Ausstellungen, welche die Werkgruppe der „London Pictures“  mehr oder weniger umfassend gezeigt haben, stellt nun das Museum Küppersmühle in Duisburg die gesamte Serie als rauschendes Kontinuum vor.

„Wenn wir die künstlerische Ausbildung der Jugendlichen nicht fördern, dann haben wir künftig ein Problem“

Das Kunstvermittlungsprojekt „Jugend interpretiert Kunst. Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis“ im MKM in Duisburg – Sammlung 02/13

Das Museum Küppersmühle in Duisburg lädt jährlich mehrere Tausend Schulen aus ganz Deutschland ein, sich zu bewerben. 20 werden per Los ermittelt und besuchen dann die Ausstellungen über das ganze Jahr hinweg. Dabei werden sie kunstpädagogisch betreut.

Vernetzung oder Verstrickung?

Der 2. Ruhr-Salon "Netzwerke" von Urbane Künste Ruhr

Urbane Künste Ruhr ludt Vertreter aus Kulturinitiaven nach Gelsenkirchen ein, um über Netzwerke zu sprechen? Netzwerke - auf jeden Fall! Aber nicht zum Selbstzweck. Das war die devse des Abends.

Auf Augenhöhe

Karin Sander auch in Duisburg – Ruhrkunst 05/13

Gefragt nach dem Anspruch, den sie selbst an ihre Kunst stellt, hat Karin Sander gesagt: „Die Arbeit muss etwas zeigen und zugleich geheimnisvoll bleiben. Sie macht etwas sichtbar, was so vorher noch nicht sichtbar war.“ Auf die nun im LehmbruckMuseum präsentierte Skulpturengruppe trifft das voll und ganz zu.

„Was ist der Wert eines Rilke-Gedichts, wenn es dann gedruckt ist?“

Die Neue Galerie im Rathauspark Gladbeck präsentiert internationale Positionen der digitalen, inszenierten Fotografie – Sammlung 12/12

Kurator Gerd Weggel spricht im Interview über die Besonderheiten der digitalen Fotografie und Position der ausgestellten Künstler innerhalb dieser Kunstrichtung.

Am Ende lockt das Verbrechen

Das Künstlerduo Gilbert und George im Duisburger Museum Küppersmühle – Kunstwandel 04/13

Die „Jack Freak Pictures” geistern noch durch den Kopf, wenn man die heiligen Hallen des ehemaligen Getreidelagers in Duisburg betritt. Das extravagante Künstlerduo Gilbert und George aus England zeigt dort seinen neuen Zyklus, die „London Pictures“.

Der leere Raum

Eine Installation von Christo im Gasometer Oberhausen – Ruhrkunst 05/13

Eindrucksvoll sind die stillen Momente, dann wenn man sich möglichst alleine in dem transparenten weißen Raum im Gasometer in Oberhausen aufhält. Wenn man sich der Höhe so richtig bewusst wird und an den Unregelmäßigen der Taue feststellt, dass die Stoffe von Menschenhand zusammengeschnürt wurden.

„Die Wirklichkeit ist intensiver, als wenn ich etwas inszeniere“

In seinem Langzeit-Projekt „Ein Leben“ setzt sich Knut Wolfgang Maron mit Krankheit, Gebrechlichkeit und der eigenen Trauer auseinander – Sammlung 11/12

Der Fotograf Knut Maron findet seine Motive voller Vergänglichkeitssymbolik in der Welt des Alltags. In dem Projekt „Ein Leben“ wendet er sich ganz persönlich dem Tod und der Frage zu, was am Ende bleibt: Im Haus seiner 82jährigen Mutter führte er fotografisch Tagebuch über die letzte Phase ihres Lebens.

Das Wesen der Konflikte

Die Ausstellung „fremdes sehen“ in der Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum – Kunstwandel 03/13

Es ist nicht leicht, das Dokumentarische in Kunst zu verwandeln. Schon gar nicht, wenn kriegerische Auseinandersetzungen die Basis dafür bilden sollen. Zwei Künstlerinnen haben jetzt in der Situation Kunst, der Kunstsammlung der Ruhr-Universität-Bochum, den Versuch unternommen, dieses Problem mit Hilfe von Fotografie und einer Videoinstallation zu lösen.

In der Natur

Das Osthaus Museum in Hagen zeigt eine Werkschau von Otto Modersohn – Ruhrkunst 04/13

Die Zeit, welche jedes dieser Bilder einfängt und in atmosphärischer Dichte erfahrbar werden lässt, sollte man sich im Osthaus Museum nehmen. Der Landschaftsmaler Otto Modersohn (1865-1943) hatte nach seinem Tod einfach Pech.

„Fluxus sollte den Bürger unterwandern“

Die Ausstellung „Inge Baecker Bochum – Fluxus Ruhrgebiet“ im Museum Bochum zeichnet das einst wilde Happening im Ruhrgebiet nach – Sammlung 09/12

Die Fluxus-Bewegung wurde schon oft für tot erklärt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sie lebt überall weiter, ohne dass man sich dessen bewusst ist. Die Galeristin Inge Baecker erklärt, warum.

Der Raum im Atelier

Florian Slotawa im Arp Museum Bahnhof Rolandseck – Kunst 03/13

Das Arp Museum im Bahnhof Rolandseck beeindruckt durch zumeist üppige Ausstellungen, welche sich etwa der Rheinromantik und den Erscheinungen der Natur in der Kunst widmen – die Arbeiten des „Ahnherrn“ dieses Museums, Hans Arp, kennzeichnet ja schon eine organische Formensprache.

Neue Kinofilme

Fast & Furious 6

Kunst.