Bei manchen Starlets und Stars, die der amerikanische Traum produziert, ist man sich selber nicht sicher, ob man Bewunderung, Mitleid oder Bedauern verspüren soll. In jungen Jahren dazu entschlossen, aus der texanischen Provinz und deren beklemmenden Verhältnissen zu entfliehen, setzt die junge Anna Nicole alles daran, berühmt zu werden.
Wenn man die Kühe auf den Wiesen beobachtet, fragt man sich doch manchmal, ob es ihnen nicht langweilig ist, den ganzen Tag da so herumzustehen … Mama Muh dachte sich dies wahrscheinlich auch, als sie beschloss, dass es mehr geben muss, als nur auf einer Wiese zu stehen.
Die im Rheinland ansässige Fotografin Ursula Schulz-Dornburg bewegt sich mit ihrem Werk zwischen Dokumentar- und Konzeptfotografie. Ihre Aufnahmen entstehen auf Reisen in unwegsame ferne Gegenden, in Schwarzweiß und im moderaten Format und unter strengen perspektivischen und motivischen Vorgaben.
Leo Tolstois Romane und insbesondere sein Drama „Anna Karenina“ gelten in der literarischen Welt gemeinhin als „schwere Kost“, führen doch die detaillierten Darstellungen und Beschreibungen vom Russland des 19. Jahrhunderts, die dichten sozialen Gefüge, die der russische Schriftsteller bevorzugt verwendet, bei den meisten Menschen eher in einen Tiefschlaf als in die faszinierende Welt des Zarenreiches.
Arcade Fire machen sich rar, und auch die Stars von Broken Social Scene sind nur noch selten auf deutschen Bühnen anzutreffen. Zum Glück gibt es den bandgewordenen Querschnitt dieser Stars deutlich öfter zu sehen.
Es trifft sich gut. Parallel zur Ausstellung „Schauplatz Stadt“ im Kunstmuseum Mülheim zeigt das Museum Ostwall im Dortmunder U Fotografien, Videoarbeiten, Zeichnungen und Collagen aus der Sammlung der Deutschen Bank, die um das Thema Stadt kreisen.
Die grundsätzliche Ausweglosigkeit des Menschen unter dem Blickpunkt der Ewigkeit – dies schien Sartres Ziel gewesen zu sein, als er seine „Geschlossene Gesellschaft“ im Jahre 1944 uraufführen ließ.
„Sex sells“ – ein Spruch, der für vergangene Jahrhunderte ebenso gilt wie für die Gegenwart. Sex ist das Natürlichste der Welt und doch eigentlich auch die schönste Nebensache der Welt … solange man sie so praktiziert, wie die vermeintliche Gesellschaft es wünscht.
Der in Baden-Baden ansässige Karl Manfred Rennertz (geb. 1952) gehört hierzulande zu den herausragenden Holzbildhauern; daneben hat er ein umfangreiches malerisches und zeichnerisches Werk auf Papier erstellt. In seiner gesamten Arbeit geht es Rennertz um vorsichtig verknappte Annäherungen an die Figur oder um elementare abstrakte Formen.
SEO, die 1977 in Südkorea geboren wurde, bei Georg Baselitz an der Universität der Künste in Berlin studiert hat und dort auch lebt, gehört zu den wichtigen Künstlern ihrer Generation, die zwischen Bildvorstellungen und Konzepten der westlichen und der fernöstlichen Kunst vermitteln.
Wer ärgert sich nicht hin und wieder über die fünfte Preiserhöhung in einem Monat, die man im nahegelegenen Supermarkt beim Einkauf registriert? Ein Witz, wenn man bedenkt, dass die Qualität ja leider nicht mit ansteigt, und dann ist ja da noch das Problem mit dem Lohn.
Der 1958 geborene, in Antwerpen lebende Choreograph und Künstler Jan Fabre hat ein originelles und erstaunliches Werk geschaffen. Dazu trägt sein Motivkanon bei, mit dem er sich auf Insekten und speziell auf Käfer bezieht.
Das Londoner Künstler-Duo, das mit seinen Performances und provokativen Foto-Tafeln aus dem Geist der Pop Art weltberühmt ist, zeigt in Duisburg eine neue Werkgruppe auf der Grundlage abfotografierter, akkumulierter Headlines von Zeitungen.
Anna Nicole, Theater Dortmund
Dortmund – Theater 05/13
Mama Muh und die Krähe, Mülheimer Figurentheater
Mülheim – Figurentheater 05/13
Ursula Schulz-Dornburg, Kunstmuseum
Bochum – Kunst 05/13
Anna Karenina, Prinz Regent Theater
Bochum – Theater 05/13
Team Me, Grammatikoff
Duisburg – Konzert 05/13
Stadt in Sicht, Museum Ostwall
Dortmund – Ausstellung 05/13
Geschlossene Gesellschaft, Kleines Theater Essen
Essen – Theater 05/13
Pornoladen. Aus dem Unterleib der Stadt, Schauspiel Essen
Essen – Theater 05/13
Karl Manfred Rennertz, LWL Industriemuseum
Hattingen – Kunst 05/13
SEO, Ludwiggalerie
Oberhausen – Kunst 05/13
Bezahlt wird nicht!, Theater Oberhausen
Oberhausen – Theater 05/13
Jan Fabre, Kunsthalle
Recklinghausen – Kunst 05/13
Gilbert & George – London Pictures, Museum Küppersmühle
Duisburg – Kunst 03/13