
Im weißen Rössl - Wehe Du singst!
Österreich, Deutschland 2013, Laufzeit: 93 Min., FSK 6
Regie: Christian Theede
Darsteller: Diana Amft, Tobias Licht, Fritz Karl, Edita Malovcic, Gregor Bloéb, Armin Rohde
>> www.imweissenroessl.senator.de
Remake des Singspiel-Klassikers
Halbgar
„Im weißen Rössl - Wehe Du singst!“ von Christian Theede
„Was für ein Kitsch!“, seufzt Ottilie (Diana Amft), und ja, es ist kitschig, hier am Wolfgangsee. Eher unfreiwillig folgte sie ihrem Vater nach Österreich, aber die Ablenkung vom Liebesfrust kam dem Mädel aus der Hauptstadt gerade Recht. Hier, im Weißen Rössl, bekommt sie nun die geballte Ladung Heimatfilm: Singende und tanzende Bedienstete, Klamauk und Liebe. Und, natürlich, der ritterliche Charmeur, der sie schon bald umgarnt.
Der Film versucht, den Heimatfilm salonfähig zu machen, zumindest für das deutsche Publikum, das gern romantische Komödien mit Til Schweiger schaut. Streckenweise gelingt dies, weil man das Genre eher frech als bieder zitiert. Was fehlt, sind charismatische Darsteller. Und die Schaufel mehr Ironie. Denn insgesamt wirkt der Versuch bloß halbgar, nach der Hälfte der Spielzeit haben sich die Bezüge zum Original so festgefahren wie die Musik, die wenig originell mit der Drum Machine neu abgemischt wurde. Damals Singspiel, heute Musical. Der Heimatspaß bleibt über 90 Minuten nicht erfrischend. Vielleicht fehlt Bully Herbig („Der Schuh des Manitu“) hinter der Kamera. Und vielleicht fehlt Peter Alexander davor. Und vielleicht ist dieses Remake doch nicht kitschig genug.
(Hartmut Ernst)

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