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05/18 Karl Marx

FRAGEN DER ZEIT
Redaktionsskizze: wie trailer das jeweils nächste Thema plant
(für choices.de, engels-kultur.de und trailer-ruhr.de)
Drei Magazine in NRW – ein THEMA

Foto: pict rider / fotolia.com

„„Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus““ , beginnt das Kommunistische Manifest. Die Verfasser Marx und Engels sind längst selbst zu Geistern geworden, unsterblich sozusagen. Strittig ist, ob sie gute oder böse Geister seien, ob wir uns gruseln sollten oder behütet fühlen dürfen. Mit dem Namen Marx assoziieren wir Gerechtigkeitsideale ebenso wie Totalitarismus, die Hoffnung auf eine bessere Welt ebenso wie die Einsicht, dass die Utopie in Grausamkeit umschlagen kann. Fest steht auch, dass Marx‘ Werke nach wie vor nicht bloß aus historischem Interesse gelesen werden, sondern in der Überzeugung, dass er uns etwas zu sagen hat. Einen Trivial-Marx haben wir alle verinnerlicht. Sei es der dialektische Gang der Geschichte aufgrund materieller Lebensbedingungen, der sich zuspitzende und schließlich aufhebende Konflikt zwischen Kapital (ArbeitgeberInnen) und Proletariat (-nehmerInnen), die Entfremdung der Arbeit im Kapitalismus, der Fetischcharakter der Ware und dergleichen mehr. Es gibt auch Passagen, die als Plädoyer für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit gelesen werden können. Und rare Skizzen zu einer „klassenlosen Gesellschaft“ haben nicht weniger Eindruck hinterlassen, heißt es doch, den Menschen werde es dann freistehen, „„heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden““. Was können wir heute von Marx lernen, da sich Arbeit, Märkte, Gesellschaft und Technik gewandelt haben, da gar die Entwicklung unserer Biosphäre ungewiss ist? Verfangen seine Kategorien noch oder sind sie flexibel genug, um die neue Wirklichkeit in den Blick zu bekommen? Sind sie uns vielleicht auch Auftrag noch heute? Haben sich Prognosen Marx‘ womöglich als wahr erwiesen, haben sich seine Forderungen durchgesetzt –wenigstens hier und da?

Medienteil EINS: Marx gestern

Einen guten Ruf hat Marx nicht zuletzt als sachlicher Analyst, der treffend die Phänomene beschreibt und zueinander ins Verhältnis setzt.... Doch eine Analyse, die als in Stein gemeißelte Schuldzuweisung daherkommt, ist nicht für ein konstruktives Gespräch gemacht.... (Ein Auszug aus der Detailplanung)

Medienteil ZWEI: Marx morgen

Wer soll die Revolution machen? Lassen sich linke Interessen unter einen Hut bringen? ... Hat die Linke das rechtspopulistische Einfallstor im Blick? Und kann die neue Linke eine Alternative formulieren, die den Kapitalismus tatsächlich infrage stellt?...
(Ein Auszug aus der Detailplanung)

Medienteil DREI: Marx heute

Der Arbeitskampf währt. Da gibt es die Diagnose selbstverleugnerischer Lohnzurückhaltung auf Seiten der ArbeitnehmerInnen... Verwahrlosung in einer Gesellschaft, die noch immer nicht gelernt hat, ein sinnvolles Leben ohne die Routine der Erwerbsarbeit zu leben?... (Ein Auszug aus der Detailplanung)

 

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