Es gibt Erfindungen, die haben ein langes Leben. So wie die Glühbirne sich seit weit über 100 Jahren von ihrem Grundprinzip her kaum verändert hat, so ist auch der 35 mm-Film nach den ersten individuellen Erfahrungen in den einzelnen Filmländern bereits 1921 zum internationalen Standard für die Filmproduktion und das Kinoabspiel erfunden worden. Die darauf abbildbaren Formate, der Einzug des Farbfilms und immer wieder verbesserte Tonformate stellten Variationen dar, aber dass ein Filmstreifen mit 35 mm-Breite und 24 Bildern pro Sekunde durch einen Projektor gezogen wird, hat sich bis heute nicht verändert. Befragt man die Besucher eines Kinos nach der technischen Grundlage der Filmprojektion, wird der Anteil derer, die einen Kilometer langen und mehr als einen halben Zentner schweren Film vermuten, immer kleiner. Doch bevor der Film auf die Leinwand kommt, muss er erst mal ins Kino kommen. Und das geht vereinfacht so: Im Regelfall treffen sich Regisseur, Autor und Produzent auf Initiative aller oder eines einzelnen, um einen Film zu produzieren. Bei herkömmlichen Vermarktungsnotwendigkeiten versucht der Filmproduzent von vorneherein, einen großen Filmverleih mit einzubinden, um die Auswertung im Kino sicherzustellen. In Amerika sind vor allem die sogenannten Major-Studios wie z.B. Disney, Warner Bros., Fox, Sony u.a. Produzenten und Verleiher in Personalunion. Außerhalb des Herkunftslandes werden die Vermarktungsrechte häufig auf Filmmessen vertrieben. In Europa findet dies vor allem im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes und Berlin statt, wo parallel zu den Festivals der Filmmarkt eine ungleich größere wirtschaftliche Bedeutung hat als der Wettbewerb. Auf diesen Filmmessen verkaufen die Produzenten die Rechte an den Meistbietenden, was dazu führt, dass ein Film, der in Amerika von Warner produziert und in die Kinos gebracht wurde, in Deutschland durchaus von Fox oder aber von Constantin ins Kino gebracht wird. Die erworbenen Rechte haben eine zeitliche, territoriale und auf die Auswertungsmedien bezogene Komponente. Im Regelfall werden die Lizenzen für sieben Jahre und hierzulande für den deutschsprachigen Raum erworben. Die Vermarktungsrechte für die Kinoauswertung werden fast immer auch mit den DVD-Rechten, idealerweise auch noch mit Fernsehrechten (free und pay) verknüpft. Je nach Einschätzung des Besucherpotentials wird die Anzahl der Filmkopien festgelegt, die bei Filmkunst-Filmen bei 10 beginnt und bei ganz großen Filmen bei etwa 1.200 Kopien endet. Die Herstellung dieser Kopien findet meist in italienischen Kopierwerken statt, nach dem die in Deutschland übliche Synchronisation stattgefunden hat. Auf einem sogenannten großen Filmteller gelegt und über viele Umlenkrollen in den Projektor eingelegt wird die Filmrolle mit einem zwischen 3.000 und 7.000 Watt starken Xenon-Kolben die große Illusion auf die Leinwand gezaubert.
Weltweites Kinowachstum
Aktuelle Statistiken zur Kinoentwicklung – Filmwirtschaft 05/13
Sinkende Budgets allüberall
Produzentenstudie 2012 – Filmwirtschaft 04/13
Hilft die Quote?
Besuchsstudie zum vergangenen Kinojahr – Filmwirtschaft 03/13
Die Spitze und die Höhe
Die aktuelle Filmpolitik verheißt wenig Gutes für 2013 – Filmwirtschaft 02/13
Noch schärfer
„Der Hobbit“ beschleunigt die Markteinführung der Higher Frame Rate – Filmwirtschaft 01/13
Gefangen in Digitalisierung und Kommerzialisierung
8. Bundeskongress der Kommunalen Kinos im Dortmunder U - Filmwirtschaft 12/12
To be continued
Paramount Pictures wird 100 Jahre alt – Filmwirtschaft 12/12
Es werde Licht
Der Xenonkolben feiert seinen 60. Geburtstag – Filmwirtschaft 11/12
Eine ganz heiße Kartoffel
100 Jahre Universal – Filmwirtschaft 10/12
Besser geht’s nicht
Der Trend zu Deluxe-Kinosälen kommt zunehmend auch in Deutschland an – Filmwirtschaft 09/12
Seid umschlungen, Millionen
Aufteilung der Filmförderung des deutschen Films – Filmwirtschaft 08/12
Demographie und Pina
GfK-Studie zum Kinobesuchsjahr 2011 - Filmwirtschaft 07/12
In allen Töpfen rührend
Der Film-Megakonzern Sony - Filmwirtschaft 06/12
ACTA, Regener und 51 Tatort-Autoren
Filmwirtschaft 05/12
50 Jahre Oberhausener Manifest
Einfluss der Kurzfilmtage auf den deutschen Film - Filmwirtschaft 04/12
Einsparungen und Gleichstellung
Justierung der Filmförderung - Filmwirtschaft 03/12
Besser und doch enttäuschend
Rückschau auf das Kinojahr 2011 – Filmwirtschaft 02/12
Die Grünen Piraten
Umgang mit Urheberrechtsschutz – Filmwirtschaft 01/12
Nachbarschaftsvergleich
Kinoentwicklung Deutschland – Frankreich – Filmwirtschaft 12/11
Walt Disney
Blick auf einen der prägendsten Filmproduzenten – Filmwirtschaft 11/11
Warnhinweise erforderlich
Filmwirtschaft 10/11
Altersempfehlungen tun Not
Eine medienpädagogsiche Alternative zur FSK wird nötig - Filmwirtschaft 09/11
Film ohne Grenzen
Der Schlag gegen kino.to weckt Sensibilität bei den Usern - Filmwirtschaft 08/11
20 Th Century Fox
Filmwirtschaft 07/11
Streit um die Förderung zur Digitalisierung
Eine fragwürdige Umverteilung von Kinoeinnahmen - Filmwirtschaft 06/11
CinemaCon – Filmpolitik aus den USA
Filmwirtschaft 05/11
Warner Bros.
Als sich vier Brüder aufmachten, ein Filmimperium zu gründen - Filmwirtschaft 04/11
Endgültige Bilanz 2010
Umsatzeinbußen für deutsche Filmprojekte - Filmwirtschaft 03/11
Alles nur geklaut?
Verletzung des Urheberrechts - Filmwirtschaft 11/10
Filmwirtschaft
Filmwirtschaft 10/10
Filmmesse Leipzig
Filmwirtschaft 09/10
Alternativer Content
Filmwirtschaft 05/10
Und immer wieder 3D
Filmwirtschaft 04/10
Kino und Kirche
Die Geschichte des Magazins Film-Dienst - Filmwirtschaft 03/10
Das Wunder von 2009
Filmwirtschaft 02/10
Filmpolitik quo vadis
Über Neuerungen, die keine sind - Filmwirtschaft 12/09
Deutschland - kein Arthousepublikum?
Filmwirtschaft 11/09
Jugendamt proudly presents
Filmwirtschaft 10/09
3 D - Jetzt geht's los
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Der deutsche Film - Filmwirtschaft 05/09
Ein Urteil - und doch noch alles offen
Filmwirtschaft 04/09
2009
Das Jahr des digitalen Wendepunkts - Filmwirtschaft 03/09
Das Jahr 2008
Rückblick auf das Kinojahr - Filmwirtschaft 02/09
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Filmwirtschaft 01/09
40 Jahre deutsche Filmförderung
Der Filmgroschen sichert die Produktion - Filmwirtschaft 12/08
Wechselhafte Zeiten
Programmkinos haben's immer schwerer - Filmwirtschaft 11/08
Rettet das Filmerbe
Archive mit alten Filmschätzen - Filmwirtschaft 09/08
Grösser geht's nicht
Über IMAX-Geburt und -Sterben - Filmwirtschaft 07/08
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Filmvorliebe nach Herkunftsländern - Filmwirtschaft 06/08
Mainhouse - Artstream
Filmwirtschaft 04/08
Stimmung gut - Zahlen schlecht...
Das alte Jahr endete schwach, das neue startete fulminant! - Filmwirtschaft 03/08
Keinohrhasen immer jünger
FSK wirkt zum Wohle der Jugend - Filmwirtschaft 02/08
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Filmwirtschaft 01/08