„Boy meets Girl“ – auf diese Grundkonstellation lassen sich alle (gemischtgeschlechtlichen) Liebesgeschichten reduzieren. Als Titel für eine Geschichtensammlung erscheint diese Formel inmitten marktschreiender Buchcover sehr unspektakulär – und auch der Untertitel „Die Liebe der hiesigen Menschen im 21. Jahrhundert“ deutet eher auf eine wissenschaftliche Abhandlung denn auf höchst unterhaltsame Stories von hohem erzählerischen Niveau hin. Zehn ineinander verzahnte, jedoch vom Sound her sehr unterschiedliche Geschichten erzählen revueartig von den melancholischen und tragikomischen Nuancen der Paarfindung. Und der 1967 in Essen geborene Stefan Sprang weiß genau, wo in einer Buchhandlung er seinen Erzählband unterbringen würde: „Im Titel steht ja das mächtige Wort ‚Liebe’. Und deshalb würde ich das Buch auf einen Tisch legen, wo es um Liebe und Beziehungen geht, auch wenn meine Storys keine rosaroten Lovestorys sind. Wo es am Ende heißt: ‚Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage …’ Womöglich noch in einem Anwesen in Cornwall. In meinen Geschichten steckt ja viel ‚Liebe’, es geht um verliebte Menschen, aber ihre Sehnsüchte erfüllen sich erst mal nicht. Insofern wäre mein Band ein gutes Komplementär zu Pilcher und Co.“
Kohlenstaub im Blut
Stefan Sprangs schriftstellerischer Werdegang beginnt 1985, als der damalige Gymnasiast gemeinsam mit Freunden die „Initiative junger Autor(inn)en Essen“ ins Leben ruft, die mit den „Essener Literaturflugblättern“ und vielen Lesungsprojekten für einige Jahre das literarische Leben in Essen und darüber hinaus mit prägt. Als Student der Germanistik, Publizistik und Politikwissenschaft ist er 1987 Gründungsmitglied des Bundesverbandes junger Autorinnen und Autoren e.V. und bis 1994 verantwortlicher Redakteur der Literaturzeitschrift „Konzepte – Magazin für eine junge Literatur“. In den 1990er Jahren drängt das eigene literarische Schreiben für Sprang etwas in den Hintergrund, er arbeitet überwiegend als freier Kulturjournalist, Hörfunkautor und –redakteur, wofür der 1999 mit dem „Kurt-Magnus-Preis“ der ARD ausgezeichnet wird. Nach mehreren Jahren als freier Mitarbeiter in der Literaturabteilung beim Deutschlandradio Kultur hat er beim Hessischen Rundfunk eine Heimat als freier Hörfunkredakteur und Autor für verschiedene Redaktionen gefunden. Daher wundert es nicht, dass Sprang seinen Wohnort mit Frankfurt und Essen angibt. Der Bezug zu Essen bleibt dem Autor aber sehr wichtig: „Für mich ist und bleibt, wenn ich den so schwierigen und immer wieder viel diskutierten Begriff nutzen darf, Essen meine HEIMAT. Meine Wurzeln liegen nun mal im Ruhrgebiet. Ich habe da auch eine geradezu klischeehafte Biographie und sozusagen noch Kohlenstaub im Blut. Meine Vorfahren sind Zuwanderer: Aus Ostpreußen und aus Österreich. Der eine Opa hat bei Thyssen malocht, der andere war unter anderem auch Bergmann. Zwei meiner Onkels haben bei Krupp gearbeitet, dann aber schon als Angestellte. Meine Eltern haben sich in den Büros des RWE kennen gelernt. Aber wie das so ist heutzutage: Mein Geld als Journalist muss ich, kann ich, darf ich auswärts in Frankfurt verdienen. In Essen oder immerhin Köln war kein Unterkommen. Frankfurt und die Umgebung haben schon Lebensqualität, aber es ist immer eine Beziehung ohne große Leidenschaft geblieben, sozusagen eine Geschäftsbeziehung - sieht man von den Freunden ab, die ich dort habe. Gut, ich hasse ‚Eintracht Frankfurt’, das gebe ich offen zu! Als freier Mitarbeiter versuche ich, so oft wie möglich und jeweils so lange wie möglich in Essen zu sein, wo ich noch eine kleine Wohnung im ‚Südviertel’ habe.“
Die Jazz-Session zwischen Buchdeckeln
Im Jahr 2005 nimmt Stefan Sprang wieder sein literarisches Schreiben auf. Sein Hörspiel „helden: tot“, vom rbb kulturradio ausgestrahlt und auf CD erhältlich, wird für den Deutschen Hörspielpreis 2008 nominiert. Diese Nominierung gilt vorrangig dem Sprecher Andreas Fröhlich, doch die Wortakrobatik, die Fröhlichs Stimme hier glänzen lässt, stammt aus Sprangs Feder. 2011 folgt dann nach all den Veröffentlichungen von Lyrik und Kurzprosa der erste Roman, „Fred Kemper und die Magie des Jazz“, eine Liebeserklärung an eben diese Musik. „der ‚Fred’ war ein Herzensprojekt, das seit Ewigkeiten schwelte. Dank eines Musiklehrers, der selber Jazzer war, habe ich in der Mittelstufe diese Musik entdeckt. Und die hat mich seit Teenanger-Zeiten nicht mehr losgelassen. Es liegt einerseits an der großen Emotionalität. Aber auch an einer Zeitlosigkeit. Wenn ich Jazz höre, dann kann ich z.B. auch eintauchen in die Atmosphäre der 50er und 60er Jahre. Aber was die Emotionen angeht, bin ich mit einer Ballade von John Coltrane trotzdem auch sofort mitten im Hier und Heute und in meinem aktuellen Lebensgefühl. In meinem Plattenschrank stehen Vinyl und CDs zum Beispiel von U2. Fand ich mal klasse. Habe ich seit Jahren nicht mehr gehört. Mit Jazz ist das vollkommen anders, da langweilt mich ein Titel auch dann nicht, wenn ich ihn schon hundert Mal gehört habe. Ich kann immer wieder neue Nuancen entdecken“, beschreibt Sprang seine Beziehung zu dieser Musik. Und auch die Musik- und Clubszene des Reviers ist nicht ganz unbeteiligt an dieser Liebe: „Besonders inspiriert haben mich dann noch dazu die legendären Jazz-Sessions im ‚Bahnhof Süd’ vor über zwanzig Jahren. Als da alle hervorragenden Protagonisten der regionalen Szene freitags ab Mitternacht loslegten bis manchmal drei Uhr morgens. Da kam Helge Schneider noch vorbei und spielte alle verfügbaren Instrumente. Ich habe die alle beneidet. Kurze Absprache und alle konnten einfach zusammen spielen. Die Musiker brauchten keine Worte, um mühsam Emotionen beim Publikum zu schüren. Das ging direkt und ohne Umweg übers Hirn in den Körper und die Seele. War schon bewegend. Das ‚Süd’ rappelvoll. Im Winter gibt es die Session jetzt wieder, aber es kommt nicht mehr viel Publikum. Und das neigt stark zu grauen Haaren. Immerhin: Es gibt tollen Nachwuchs auf der Bühne. Empfohlen worden ist mir auch die Session im Essener ‚Lichtburg’-Kino. Und eine Adresse ist und bleibt das ‚domicil’ in Dortmund. Aber mein Eindruck: Man muss etwas mehr suchen, um die Hot Spots zu finden. Jazz hat leider nicht mehr den ganz Rang wie früher.“
Das Revier von oben
Die Literaturszene des Ruhrgebiets hingegen nimmt Sprang nicht so stark wahr: „Leider bekomme ich davon nicht viel mit. Gibt es eine Szene? Dank Internet und ‚Social Media’ habe ich Kontakt zu Autorinnen und Autoren in Berlin, in München, in Norddeutschland. Nur im Pott habe ich seltsamerweise keine Kontakte mehr. Ist vielleicht bezeichnend. Dabei gibt es hier ja viele Autorinnen und Autoren. Es entstehen wahrscheinlich täglich zig Texte aller Formen und Genres von Dortmund bis Duisburg. Literarisch tot ist das Ruhrgebiet sicher nicht. Eine Lesung zum ‚Druckstellen-Ruhrgebiets-Literaturwettbewerb’ im Frühjahr und die Lesereihe meines Verlegers Werner Boschmann im Essener ‚Unperfekthaus’ haben mir das klar gemacht. Aber es sind nur kurze Momente, wo man sozusagen mit Gleichgesinnten zusammen kommt und sich austauscht. Ich habe das sehr genossen. Aber am Ende geht man halt wieder auseinander. Wir hatten dann auch mal die Idee, aus den ‚Ruhrpott-Lesungen’ eine Anthologie zu machen, die sich mit unserer Region beschäftigt. Aber das ging nicht voran. Schade. Vielleicht fehlt der zentrale Treffpunkt, fehlt ein Literaturhaus, wo man einfach mal hin geht, ein Pils trinkt und andere Schreiberinnen und Schreiber treffen kann.
Ich will jetzt auch kein allzu großes Medien-Bashing betreiben, schließlich bin ich selber einer von denen. Aber es ist schon interessant: Neulich hat eine bekannte Regionalzeitung mal wieder den von mir überaus geschätzten großartigen Ralf Rothmann im Interview präsentiert anlässlich einer Lesung. Es war rührend, wie hier immer noch der Versuch gemacht wurde, Rothmann als Ruhrgebiets-Autor zu vereinnahmen, obwohl er seit Jahrzehnten nicht mehr im Pott lebt und kaum noch zu Besuch kommt. Als wäre da seitdem niemand gefolgt, den man nach vorne stellen kann. Es sind die üblichen Verdächtigen, die viel Presse bekommen. Und dann? Ich will nicht pienzig erscheinen, aber mein Debüt-Roman zum Beispiel wurde von der ‚Märkischen Allgemeinen’ in Potsdam sehr gelobt, in der ‚Stuttgarter Zeitung’ erwähnt von ‚NDR-Kultur’ (Sitz in Hannover) empfohlen usw. Bis auf die ‚RuhrNachrichten’ und jetzt ‚trailer’ passierte daheim: nix! Und ich kann nicht sagen, warum das so ist. Oder anders: Selbst ein Verriss hätte mich glücklich gemacht!“
Im Sog der Heimat
Ob Stefan Sprang nun derjenige ist, der Rothmann seinen Status als Vorzeige-Revier-Autor streitig machen kann, sei zunächst dahingestellt. Hierfür fehlt die überörtliche Wahrnehmung, der überregional aktive Verlag. Der Storyband ist zwar in einem Berliner Haus erschienen, doch die kulturmaschinen sind ein noch recht junger Nischenverlag ohne bundesweiten Vertrieb. Sprang lässt jedenfalls durchblicken, dass das Ruhrgebiet sein Leben und Schreiben weiterhin stark beeinflussen wird: „Im Ruhrgebiet bin ich aufgewachsen. Das prägt natürlich. Viele Dinge sind dort zum ersten Mal geschehen. Und das sind die Dinge, die sich tief ins Gedächtnis einschreiben. Wenn ich in Essen bin, versuche ich, viel unterwegs zu sein, um immer wieder zu schauen, wie die Stadt und das Leben sich verändern. Ich frische damit auch meine Erinnerungen auf. Und das ist die Basis fürs Schreiben. Wenn ich schreibe, muss ich Plätze, Straßen, Häuserzeilen vor mir sehen, muss ein Gespür für die Atmosphäre haben. ‚Fred Kemper und die Magie des Jazz’ hat Essen als Schauplatz, allerdings taucht der Name nicht auf. Ich wollte es offener und sinnbildlicher halten. Außerdem konnte ich mir dann so auch ein paar geografische Freiheiten erlauben. Heißt: Nirgendwo anders hätte ich meine Geschichte spielen lassen können. Im Storyband spielt der Pott keine so große Rolle. Kenner werden Szenerien aber zuordnen können. Im Moment schreibe ich am zweiten Roman. ‚Henrys Sommer’ spielt in Essen. Im Süd- und Moltkeviertel. Der Baldeneysee und die Ruhr werden eine wichtige Bedeutung haben. Ich sehe das einfach als ganz normale Bühne für die Figuren und will das auch nicht aufladen mit besonderer Ruhrpott-Nostalgie / -Sentimentalität. Eine Zeche wird dieses Mal – wahrscheinlich - auch nicht vorkommen. Es gibt auch immer noch weitere Text-Ideen, die ich mit meiner Heimat verbinde. Was sicher auch einfließt in die Figuren ist eine gewisse Mentalität und eine Sicht auf die Welt, die es so nur, oder sagen wir, vor allem im Ruhrgebiet gibt.“
Romantiker für eine analoge Welt
Die Inspiration zu seinem Geschichtenband allerdings fand der Autor nicht auf den Straßen des Reviers: „Ich fuhr vor ein paar Jahren im Zug nach Wien. Hinter mir saß eine alte Dame. Die habe ich belauscht als sie ihrer Freundin erzählte, wie ihr Mann sie nach dem Krieg erobert hat. Fünfzig Jahre waren die beiden verheiratet. Wunderbar romantisch. Ich war unterwegs, um auch eine Freundin zu treffen, mit der es was hätte werden können, hätten Entfernung und die damit verbundenen Probleme und Lebenszusammenhänge es für uns nicht von Anfang an unmöglich gemacht. Alles zusammen war ein Antrieb, ‚Siebenhundert Kilometer’ zu schreiben. Dann kam schnell eine Geschichte zur anderen. Wenn man die Mitte des Lebens erreicht hat, gibt es eben reichlich Erfahrungen, aus denen man schöpfen kann. Dazu die vielen Geschichten, die um einen herum passieren. Lebensglück und Liebesglück hängen für uns Menschen einfach so eng zusammen, ich hätte noch viel Stoff!“ Dieser Stoff ist gewebt aus den Fehlversuchen, dem Scheitern Verliebter. „Wäre ‚Casablanca’ noch ein Kultfilm, wenn wir Rick und Ilsa am Ende einen Kinderwagen schieben sehen? Scheitern und Nicht-Erfüllung haben einfach unglaublich viel mehr spannende Facetten. Zwei Menschen sehen sich und verlieben sich und sind erst mal glücklich. Was will man da groß unter die Lupe nehmen?“ Die Einschätzung, dass seine Kurzgeschichten nie ein klassisches Happy End vorweisen, will Sprang allerdings nicht im Raum stehen lassen: „Wer genau hinschaut, der wird feststellen, dass es in meinen Storys viel Liebesglück gibt. Das findet aber im Hintergrund statt. Denn, so ist das wahre Leben eben: Wo genommen wird, wird auch gegeben und umgekehrt. Der Mann in ‚Der Name nebenan’, der seine Verlobte, das ist die Person, aus deren Perspektive ich erzähle, am Tag vor der Hochzeit versetzt hat, hat das für eine andere getan. Die hatte er nach Jahren wieder getroffen. Ist doch ein ‚Happy End’. Wenn eine Frau ihren Traumprinzen findet, gibt es immer eine Menge Männer, die sich fragen: Warum verdammt noch mal, bin ich das nicht gewesen? Das sind die Fragen und Stimmungen, die mich interessieren.“ Letztlich will Sprang mit diesen Stories seine Leser dazu bewegen, Liebe und eigene Sehnsucht mit mehr Gelassenheit zu betrachten: „Mir scheint, früher gab es beides: Große Gefühle, aber auch einen Realitätssinn und Pragmatismus in Sachen Liebe und Paarfindung. Heute ist das alles so aufgeladen mit romantischer Fiktion und Ansprüchen an potentielle Partner. Wenn man sich in Internet-Paarbörsen die langen Wunschlisten anschaut, was der Traummann, die Traumfrau mitbringen sollen, das kann nichts werden. Leider leide ich selber an Anspruchsdenken. Aber ich versuche es dann mit Selbstironie und Humor und dem Gedanken, dass Lebensglück aus noch mehr viel mehr besteht. Übrigens hoffe ich, dass man die Ironie auch aus den Geschichten herauslesen kann. Ich wollte mich schon auch subtil amüsieren über diesen tragikkomischen Wirrwarr, den so viele in Sachen Paarfindung anrichten.“ Diesen findet Sprang auch in Single-Börsen, denen er – durchaus auch nach eigenen Erfahrungen – kritisch gegenübersteht: „Diese Börsen, höre ich immer wieder von Freunden, können schon große Romantik befeuern, wenn man Glück hat! Handwerker heiratet am Ende promovierte Kunsthistorikerin. Gibt es alles. Ich habe es auch probiert, aber ich bin kein Fan geworden, auch wenn sich immer für eine Zeit Freundschaften ergeben haben. Dieses Gucken auf die Bilder und die Profile: Irgendwann hatte ich da mal die nicht so nette Analogie mit dem Autokauf im Kopf. Die Börsen sind der Weg: Ich checke erst mal online alle Eigenschaften und Features und erwarte dann, dass mich der andere Mensch gleich beim ersten Date deshalb auch beeindruckt. Dafür muss man der Typ sein. Mir ist lieber: Jemand zieht mich an, macht mich neugierig. Und dann kann ich langsam anfangen herauszufinden, warum eigentlich. Das ist echte Beschäftigung mit dem anderen. Und: Was habe ich davon, wenn der vermeintliche Traummensch in Oslo oder Kempten sitzt, wenn ich in Frankfurt bin. Auch ich habe mich manchmal etwas ‚abgeklappert’ gefühlt. Einer Dame musste ich sagen, dass ich wegen des lange geplanten Urlaubs erst in drei Wochen Zeit fürs nächste Treffen hätte. Gab Ärger! Warum ich überhaupt in einer Single-Börse sei, wenn ich doch gar keine Zeit hätte. Ich hoffe als Romantiker auf die analoge Welt. Vielleicht bin ich zu sehr alte Schule. Habe nicht mal ein Handy. SMS wären auch nicht mein Ding. Geschichten auf Papier und im wahren Leben brauchen in jeder Hinsicht Zeit und Raum.“
Stefan Sprang: Boy meets Girl: oder Die Liebe der hiesigen Menschen im 21. Jahrhundert | Kulturmaschinen | 161 Seiten, EUR 14,80
Ein Roman, der nie enden sollte
Reginald Hills letzter Kriminalroman ist schon jetzt ein Klassiker – Krimi 04/13
Begehrt und verachtet
Das Dilemma der erotischen Literatur – Textwelten 05/13
Big Bang invers
Wortwahl 05/13
Zwischen Bürgerkrieg und Diktatur
ComicKultur 05/13
Wacken und die NPD
Sprechreiz lockte in die Herner Flottmann-Hallen – Literatur 04/13
Rund wie Königsberger Klopse
Autor Kaminer im Bahnhof Langendreer – Literatur 04/13
Hetzkampagne gegen Jugendliteratur
Russland installiert Gesetz zum Verbot von Kinderbüchern – Textwelten 04/13
Vom Leben gezeichnet
Wortwahl 04/13
Dramatische Erinnerung
Gezeichnetes Leben in all seinen Facetten – ComicKultur 04/13
Der gemeine Westfale
Poetry Slam "Dead or Alive" in der Pelmke Hagen – Literatur 03/13
Alleskönner
LMBN–Lesebühne sorgte wieder für ein volles Domcil – Literatur 03/13
Fans in den besten Jahren
Volker Backes und Co. lasen aus ihrem Buch „Ohne Fußball wär'n wir gar nicht hier" – Literatur 03/13
Stadtgeschichte neu geschrieben
Auf der Suche nach einer literarischen Landkarte im Revier – Portrait 03/13
Eine Zeichnung fahren
John Berger über Spinoza, Motorradfahren, Erzählen und Beobachten – Literatur 03/13
Gegen jede Regel
Jazz und Slam - Premiere im domicil - Literatur 02/13
Ponyhimmel adé
Wortwahl 03/13
Zwischen Party und Hölle
Helen FitzGerald bietet Krimi-Überraschungen – Literatur 02/13
Den Wald kehren
Sprachliche Altlasten im Kinderbuch erzürnen die Nation – Textwelten 03/13
Langeweile und Wahnwitz
ComicKultur 03/13
Treibgut aus Pandoras Büchse
Studentische Literaturgruppe feiert 10Jähriges mit Anthologie – Literatur Portrait 02/13
Bilder schauen, Leinen fühlen
Fotobücher zählen zu den Juwelen der Buchbranche – Textwelten 02/13
Von Menschen und Meisen
Wortwahl 02/13
Plädoyer für Menschlichkeit
ComicKultur 02/13
Sprechende Darmausgänge
Naked Lunch als Action-Lesung begeistert im Riff - Lesung 1/13
Eine Erde, verschiedene Welten
Markim Pause bat zur „Sprechstunde“ im Treff° Witten – Literatur 01/13
Der Feind im eigenen Block
Der Autor und Rechte-Szene-Kenner Olaf Sundermeyer über rechte Gewalt und ihre Nähe zum Fußball - Lesung 12/12
Copy and Waste
Der Autor Jörg Albrecht als Wanderer zwischen Genres – Literatur Portrait 01/13
Das Buch kommt mit Karacho
Nur Glatteis kann die Lust auf Gedrucktes stoppen – Textwelten 01/13
Surreale Schornsteinfeger
ComicKultur 01/13
Ein sympathisches Ungeheuer
„Die Komplizen“ von Georges Simenon - Literatur 12/12
Madeleines und andere Gegenstände der Verführung
Die Ur-Großnichte zeigt „Marcel Proust – in Bildern und Dokumenten“ - Literatur 12/12
Eine Liebesgeschichte wie keine
Meg Rosoffs Debüt „So lebe ich jetzt“ - Literatur 12/12
Odyssee im „Schneesturm“
Vladimir Sorokins großartiger Roman über die Zerrissenheit Russlands - Literatur 12/12
Geschichten, die duften und klingen
Claudia Ott entdeckt die Handschrift „101 Nacht“ - Literatur 12/12
Eine Welt voller Leben
„Der alte Mann und das Meer“ und der Sog des Erzählens - Literatur 12/12
Nitzberg zündet Bulgakow
„Meister und Margarita“ in prachtvoller Neuübersetzung - Literatur 12/12
Das Tagebuch der „ungarischen Anne Frank“
Àgnes Zsolt veröffentlichte „Das rote Fahrrad“ Literatur 12/12
Das Papier als größtes Glück
Bedeutung des Papiers - Literatur 12/12
Eine Frau, schöner denn je
Elisabeth Edl übersetzt „Madame Bovary“ neu - Literatur 12/12
Weich wie Tietjen-Frottee
Nora Bossong nimmt die Krupp-Dynastie zum Vorbild für neuen Roman – Literatur Portrait 12/12
Gut und Böse
ComicKultur 12/12
Unheilig
Wortwahl 12/12
¡¿Deutsch?!
Wortwahl 11/12
AndersARTig
Vom Fußball bis zur Lyrik 11/12
Die Schatzkarte des Ruhrpotts
Wie man die Vergangenheit des Ruhrgebiets für die Zukunft entdeckt – Textwelten 11/12
Das Glück der Schusseligkeit
Die Notwendigkeit zu vergessen
Blut in schwarzweiß
ComicKultur 11/12
Ich seh’ den Sternenhimmel
Anja Liedtke geht in ihrem neuen Roman weltpolitischen Problemstellungen nach – Literatur Portrait 11/12
Konkurrenzlos
Sträter liest: Poetry-Slam Spezial in Recklinghausen - Literatur 10/12
Mia Mittelkötter und die Erotik des Ruhrgebiets
Lioba Albus und Lutz Debus legen gemeinsamen Briefroman vor – Literatur Portrait 10/12
Appetithappen
Wortwahl 10/12
Narrative Augenweide
ComicKultur 10/12
„Wir lassen uns nicht unterkriegen“
Afrikanischer Perfomance-Künstler im Bahnhof Langendreer - Literatur 09/12
Ein Poetry-Porträt
„Dichter und Kämpfer“ in der Bochumer Endstation
Troia muss man mit seinem Krieg retten
Raoul Schrott liest aus seiner umstrittenen Übersetzung – Literatur 09/12
Ein Aufruf zur Demaskierung
Performance-Lesung zum Schlussplädoyer der Pussy Riot im Kunstkomplex - Literatur 09/12
Zurück aus’m Urlaub
Wortwahl 09/12
Comic als Denkmal
ComicKultur 09/12
Paare, denen die Liebe versiegt
Véronique Olmis Roman „In diesem Sommer“ - Literatur 08/12
Die Rückkehr der Poeten-Meister
Die Lesebühne LMBN gastierte zum zweiten Mal im Dortmunder Stadion – Literatur 08/12
„Lebendig, intensiv und unkonventionell“
Die zweite Libertäre Medienmesse im Bahnhof Langendreer - Literatur 08/12
Lesewetter
Wortwahl 08/12
Psychedelische Alpträume
ComicKultur 08/12
Dunkles Juwel
Mit Austin Wright wird ein großartiger Romancier entdeckt - Literatur 07/12
„Unterhaltung ist wichtig“
Ape & Feuerstein über Prinzipien, Auftrittsverbote und geänderte Sichtweisen – Literatur 07/12
Kleine und große Highlights am Samstag
Open-Air-Poetry-Slam und Ape & Feuerstein sorgten für regen Andrang vor der trailer-Wortschatzbühne – Literatur 07/12
Von wahnsinnigen Genies und Black Metal
Humor und philosophische Fragen auf der trailer Wortschatzbühne – Literatur 07/12
Zwischen Bier, Lyric und Tom Waits
Matthias Reuter lud ins Oberhausener Falstaff zum Bier- und Leseabend – Literatur 07/12
Eintauchen in den Kosmos losgelassener Hirnwelten
Auf der trailer-Wortschatzbühne wird Kleinkunst groß geschrieben - Literatur 07/12
Freiluft-Wortakrobatik
Poetry-Slam bei Bochum Total: trailer stellt die HeldInnen des Wortes vor – Literatur 07/12
Der Geschmack von geröstetem Brot
James Joyce früher Roman wieder verfügbar - Literatur 07/12
„Lustige Texte sind eine Form von Selbstschutz“
Jan Philipp Zymny, 19, beim großen Poetry Slam-Abend am 7.7. auf der Wortschatzbühne von Bochum Total - Bochum Total Interview 2012
Noir-Krimi in Farbe
ComicKultur 07/12
Namhafte Begleiter
Wortwahl 07/12
Erotisches Knistern in der Vorstadt
Christos Tsiolkas Gesellschaftsroman um eine Ohrfeige und ihre ungeahnten Folgen – Literatur 05/12
Fifty/Fifty
Der Dortmunder Mirko Kussin beleuchtet gemeinsam mit Tobias Wimbauer 100 Dinge des Alltags - Portrait 06/12
Irrealer Alltag
ComicKultur 06/12
Lebendige Fiktion
Wortwahl 06/12
Konflikt-Comics
ComicKultur 05/12
Life's a Bitch
Wortwahl 05/12
Im Innern des Verbrechens
Kriminalromane ohne Ermittler - Textwelten 04/12
Braindead
Wortwahl 04/12
Hitler in der Zeitmaschine
ComicKultur 04/12
Leichte Beats, schöne Texte
Leif Randt bei WDR 3 open: WortLaut live
Wortgewandt, witzig, weise – aber wahr?
„Club der lebenden Dichter“ im Bochumer Freibeuter – Literatur 02/12
Mörderisches Paar aus Hattingen
Sarah Wedler und Nadine d’Arachart lassen in Wien morden und drucken - Literatur-Portrait 03/12
Ententhusiasmiert
Wortwahl 03/12
Privatheit für alle
ComicKultur 03/12
Auf unsicherem Grund tanzt es sich am ausgelassensten
Druckstellen-Wettbewerb rückt das Revier in den literarischen Fokus – Literatur-Portrait 02/12
In bester Erinnerung
Wortwahl 02/12
Umfassendes Sittenportrait
ComicKultur 02/12
Christmas Hotel
Wortwahl 01/12
Ein Buch der Freude
Drei großartige Berichte über den Tod – Textwelten 01/12
Aufgebrochener Erzählfluss
ComicKultur 01/12
Maisblüte an der Ruhr
Die Slam-Poetin Xóchil A. Schütz begeistert mit einem Roman und vertonten Gedichten – Literatur-Portrait 01/12
Eine Reise ins Land der Zwerge
Finn-Ole Heinrich liest aus seinem Buch „Frerk, du Zwerg“ – Literatur 12/11
Kampf zwischen Leben und Tod
Dead or Alive Slam am Bochumer Schauspielhaus - Literatur 12/11
Vom Beckenrand zum Literaturpreis
Fritz Eckenga mit dem Literaturpreis Ruhr 2011 ausgezeichnet – Literatur-Portrait 12/11
Save me a place
Wortwahl 12/11
Schwebend Comics lesen
ComicKultur 12/11
Nervendes Genie
Wege zu Kleist im Jahr seines 200. Todestages – Textwelten 11/11
Über Leben
Wortwahl 11/11
Kunst der Abschweifung
ComicKultur 11/11
Mach den Mond zur Sonne
Der ehemalige Türsteher Nuran David Calis über Theater und seinen Debütroman – Literatur-Portrait 11/11
Rosinen aus dem Kuchen
Die lit.Cologne rückt Köln näher an Frankfurt heran – Textwelten 10/11
Kalligraphie und Zeichnung
ComicKultur 10/11
Bodenlos?
Wortwahl 10/11
Ein Medium für Jung und Alt
Das dreitägige Poetry Slam-Festival „Slam 20.50“ in den Herner Flottmann-Hallen – Literatur 09/11
Eine zerfressene Landschaft im Schuber
Das „Historische Lesebuch Ruhrgebiet“ von Klaus Tenfelde und Thomas Urban – RuhrLit 09/11
Krank?
Wortwahl 09/11
Visuelle Erzählkraft
ComicKultur 09/11
Jesus ans Kreuz igeln
Andy Strauß und Artur Fast präsentierten ihr Drogenbilderbuch „Der kleine Junkie Nimmerplatt“ – Literatur 08/11
Egoshooter
Wortwahl 08/11
Zittriger Fluss
ComicKultur 08/11
Kein Schwächeln auf den letzten Metern
Die letzte halbe Stunde des 6 ½ Stunden-Slam-Marathons zur ExtraSchicht – Literatur 07/11
Poeten-Meister in schwarz-gelb
Die Lesebühne LMBN war zu Gast bei der Reihe „Kino im Stadion“ im Dortmunder Fußballtempel – Literatur 07/11
Ein Mikrofon ist nicht nur zum Singen da
Die trailer-Wortschatzbühne bei Bochum Total präsentiert einen bunten Querschnitt an Sprach- und Wortkünstlern - Literatur 07/11
Sympathy for the Greek
Wortwahl 07/11
Magische Räume
ComicKultur 07/11
Opferlamm trotz Zahl im Namen
Im Bochumer Melchanthonsaal kürte Sebastian 23 beim U20-Slam die Stadtmeisterin - Literatur 06/11
Die "Fist of Emotion" trifft ins Schwarze
Zwei Tage, zwei Poetry-Bühnen: Vom Wettstreit befreit, stellten Poeten in der Dortmunder Hafenliebe und der Bochumer Chrom Galerie ihre Texte vor - Literatur 06/11
Der Hirsch als Muse
Die dritte Heftpremiere der Gegenwartsliteraturzeitschrift „Richtungsding“ im Mülheimer Ringlokschuppen gab Einblicke in unbeschwerte Prosa und moderne Lyrik – Literatur 06/11
Wenn der Vorhang fällt
Wortwahl 06/11
Vom Mord zum Mops
Die Bochumer Autorin Edda Minck ist auf den Hund gekommen - Literatur-Portrait 06/11
Wirklichkeit und Wahn
ComicKultur 06/11
Surreale Landkarten
ComicKultur 05/11
Liebeslust
Wortwahl 05/11
Woanders
Wortwahl 04/11
Comic-Cameo
ComicKultur 04/11
lit. Carneval
Wortwahl 03/11
Schwirrende Farbstrudel
ComicKultur 03/11
In Stroboskopgewittern
Junger Junger Oberhausener schreibt sich durch die Rave-Landschaft des Reviers - Literatur-Portrait 02/11
I like America
Wortwahl 02/11
Literaturwunder Ruhr
Eine Tagung über den Strukturwandel zwischen Buchdeckeln - Literatur-Portrait 01/11
Galoppierender Irrsinn
ComicKultur 01/11
„Freiwillig aufhören ist fast unmöglich“
Literaturpreis Ruhrgebiet 2010 an Norbert Wehr und sein „Schreibheft“ - Literatur-Portrait 12/10
Ein Herz fürs Genre
ComicKultur 12/10
Argentinische Nachlese
Wortwahl 11/10
Philosophie ins Licht gerückt
Lesungs- und Vortragsreihe des Literaturbüros Ruhr denkt weiter - Literatur-Portrait 11/10
Historische Geschichten
ComicKultur 11/10
Macondos feines Gespür für Literatur
trailer präsentiert Literaturfestival in Bochum - Literatur-Portrait 10/10
Die verlorene Tochter?
Marion Poschmann blickt von außen auf das Ruhrgebiet - Literatur- Porträt 06/10
Heidenspaß
ComicKultur 10/10
Vom Wolf geküsst
Wortwahl 09/10
Esoterischer Salto
ComicKultur 09/10
Gebrochene Tage
Christoph Wenzel beweist, dass Heimatdichtung modern sein kann - Literatur-Portrait 04/10
Peter Pan unter den Rädern
17jährige Autorin schreibt über Jugend zwischen Kunst und Heroin - Literatur-Portrait 03/10
"Wenn ich den Literaturpreis Ruhrgebiet bekomme..."
Thomas Gsella betrachtet die Heimat aus der Ferne - Literatur-Portrait 02/10
Keine Angst vor Spiessigkeit
Frank Goosens neues Buch "Radio Heimat" ist auch eine Liebeserklärung an das Ruhrgebiet - Literatur-Portrait 01/10
Von der Körperlichkeit der Literatur
Die Autorin, Tänzerin und Regisseurin Judith Kuckart erhält den Literaturpreis Ruhr 2009 - Literatur-Portrait 12/09
Ein Chamäleon fällt aus der Rolle
Logopädin, Clownin und jetzt auch noch Kinderbuch-Autorin: Fritzi Bender hat ein Herz für Aussenseiter - Literatur-Portrait 10/09
Schmeck nicht, gibt's nicht
Ein Autor zum Lesen, Hören, Sehen und Anfassen - Literatur-Portrait 09/09
It'a a long way to the top
Oder: Von Zweien, die auszogen, das Schreiben zu lernen - Literatur-Portrait 08/09
Schwarzbunte Gedanken
Florian Werner zwischen Cowboyhut und Melkschemel - Literatur-Portrait 04/09
Vom Sofa gerissen
Matthias Keidtel liebt die Handarbeit - Literatur-Portrait 03/09
Feuchtgebiete trockengelegt
Heinz Strunk "antwortet" auf Charlotte Roche - Literatur-Portrait 02/09