28.6.-13.10
Infos: www.ruhrhochdeutsch.de
Von der einstigen Industrieromantik des Ruhrgebiets ist heute nur noch wenig zu spüren, denn der Strukturwandel macht auch vor dem kernigen Kohlenpott nicht Halt. Was eint, ist eine gemeinsame Sprache. In den letzten Jahrzehnten bildete sich aus der Enklavensprache Ruhrdeutsch eine in der Region eigenständige Sprachform, die zum Träger eines gemeinsamen Identitätsbewusstseins wurde. Weil man diesen Dialekt schreiben kann, heißt er eigentlich Ruhrhochdeutsch. Und diese Sprache kann man vom 28.6.-13.10. im Spiegelzelt vor dem Dortmunder U erleben. Jeden Montag sind hier die heimlichen und unheimlichen Stars der deutschen Kleinkunstbühnen zu sehen. Immer dienstags „lacht der Bauch mit“, und donnerstags gibt die Bruno „Günna“ Knust und Hartz-Vegas-Segers-Band ihr Stelldichein. Echtes Ruhrhochdeutsch spricht Lokalmatador Frank Goosen, wenn er aus seinem Roman „Heimat, Fußball, Rockmusik“ liest. Carsten Höfer glaubt, ein „Frauenversteher“ zu sein, wie er mit seinem gleichnamigen Programm weismachen will. Uta Rotermund fordert dagegen auf zur „Damenwahl“. Das erklärte Ziel: Ruhrhochdeutsch muss Weltsprache werden!
Anna Nicole, Theater Dortmund
Dortmund – Theater 05/13
Mama Muh und die Krähe, Mülheimer Figurentheater
Mülheim – Figurentheater 05/13
Ursula Schulz-Dornburg, Kunstmuseum
Bochum – Kunst 05/13
Anna Karenina, Prinz Regent Theater
Bochum – Theater 05/13
Team Me, Grammatikoff
Duisburg – Konzert 05/13
Stadt in Sicht, Museum Ostwall
Dortmund – Ausstellung 05/13
Geschlossene Gesellschaft, Kleines Theater Essen
Essen – Theater 05/13
Pornoladen. Aus dem Unterleib der Stadt, Schauspiel Essen
Essen – Theater 05/13
Karl Manfred Rennertz, LWL Industriemuseum
Hattingen – Kunst 05/13
SEO, Ludwiggalerie
Oberhausen – Kunst 05/13
Bezahlt wird nicht!, Theater Oberhausen
Oberhausen – Theater 05/13
Jan Fabre, Kunsthalle
Recklinghausen – Kunst 05/13
Gilbert & George – London Pictures, Museum Küppersmühle
Duisburg – Kunst 03/13