Am Vorabend der Berlinale-Eröffnung vergab der Club der Berliner Filmjournalisten den 52. Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komödiantische Leistung im deutschen Film an die Schauspielerinnen Fritzi Haberlandt und Sophie Rois. Haberlandt wurde für ihre Rolle in Markus Sehrs schräger Liebeskomödie „Eine Insel namens Udo“ ausgezeichnet, Rois überzeugte die Kritiker in Tom Tykwers kluger Dreiecksgeschichte „Drei“. Es ist das erste Mal, dass der Preis gleichzeitig an zwei Schauspielerinnen aus zwei unterschiedlichen Filmen geht.
Der von Billy Wilder initiierte Ernst-Lubitsch-Preis wird seit 1957 vergeben. Zu den ersten Preisträgern zählten Kurt Hoffmann, Liselotte Pulver und Wolfgang Neuss für „Das Wirtshaus im Spessart“. Später ging die von Erich Fritz Reuter gestaltete Statue unter anderem an Gert Fröbe, Gerhard Polt, Marianne Sägebrecht, Loriot, Helmut Dietl und Dani Levy. Ein Ehrenpreis ging 2009 an den US-Komiker Mel Brooks.
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