„Die Revolution haben wir uns anders vorgestellt“ – unter diesem Titel fand am zweiten April-Wochenende in Berlin der von der „taz“ und der Wochenzeitung „der Freitag“ veranstaltete Medienkongress statt. In Diskussionen, Workshops und Vorträgen wollte man sich über aktuelle Notlagen und Entwicklungen in der Medienwelt austauschen. Das Spektrum an Fragen war dabei offen: Kann der Journalismus, im Hinblick auf zunehmende medienökonomische Konzentrationen, in Zukunft seine Unabhängigkeit bewahren? Welches Bild von Öffentlichkeit haben wir im digitalen Zeitalter? Können Facebook, Twitter und Co. wirklich Despoten stürzen? Waren sie der Ausgangspunkt, oder nur das Beiwerk? Welche Informationen dürfen, sollen und müssen nach Wikileaks zirkulieren?
Medienkongress Tag 1: Von Cyber-Attacks, mutigen BloggerInnen und einem Inselarrest. Der taz-Medienkongress begann mit den globalen Revolutionen
Der Mann hat mit Revolutionen Erfahrung. Evgeny Mozorov kann einiges über die Veränderungen in der Medienlandschaft Osteuropas nach dem Mauerfall sowie über die kurz darauf folgende Interneteuphorie erzählen. Seinen Standpunkt wird früh klar. Die in westlichen Medien so gefeierte und rezitierte Gleichung, nach der facebook, twitter und andere digitale Umschlagplätze für Meinungen der Grund für die beobachteten Revolutionen seien, ist falsch. Jede Revolution keimt auf einem anderen Boden, und dieses Terrain muss, will man diese Prozesse erklären, für sich erforscht werden.
Mozorov hat unter anderem in Saudi-Arabien und den USA gearbeitet, vor allem als Journalist und Blogger. Seinen Erfahrungen zufolge rüsten die Regimes sich seit langem gegen eine Revolution aus den digitalen Tiefen des Volkes. Und zwar in der digitalen Welt selbst. So setzt man in Ländern wie China und Russland bei regimekritischen Webseiten seit langem nicht mehr auf Zensuren. Diese haben den Nachteil, dass der „politische Virus“ verschwindet und wo anders „wieder auftauchen kann“. Statt dessen werden die oppositionellen Plattformen peu à peu mit regimenahen Kommentaren unterwandert. Bezahlte User, Fake-Accounts und massenhaftes Bloggen bis zur Seitenlahnlegung – man saugt den kritischen Content langsam aus. In China hat man dafür eigens die sogenannte „50-cent-Army“. Pro Blogeintrag, der die Regimepolitik auf subversiven Meinungsforen positiv darstellt, gibt es von der staatlichen Institution 50 cent.
Wird die Revolution also bald ausbluten und die regimekritischen Blogs zu einem verwässerten oder gar regimestützenden Meinungsaustausch wandeln? Mozorov verweist hier auf die einzige Verbindung, die das kritische Potential des Internets in eine politische Aktion übertragen kann. Der Protest muss sich auch auf die Straße, und damit in eine politisch relevante Sphäre der Öffentlichkeit übertragen. Dies ist bereits in Ländern wie Tunesien oder Ägypten geschehen. In der anschließenden, international besetzten Diskussionsrunde erzählen unter Moderation von taz-Chefredakteurin Ines Pohl die BloggerInnen Lina ben Mhenni aus Tunesien und Mona Seif aus Ägypten von ihren Erfahrungen bei den Umstürzen. Beide seien von einer Welle der Euphorie in diese Rolle getragen worden. Zunächst war das Bloggen eine persönliche Sache, um sich und seinen Frust über die gesellschaftlichen Zustände mitzuteilen, aber mit der Zeit war man in einer politischen Community, die sich über twitter und co. ein gemeinsamen Sprachrohr formte.
Eine Organisierung in Belarus steht noch aus. Zumindest eine, die eine erfolgreiche Revolution möglich mache, so Viktar Malishewsky, Blogger aus Minsk. Inzwischen gebe es dort einen Großteil, der die Demonstrationen unterstützte, jedoch beim Live-Stream am PC, nicht vor Ort. Digitale Revolution als Unterhaltung. Dana Assad, Onlinejournalist aus dem Irak, erzählte von den Problemen der Journalistenausbildung. Nach dem Sturz des Hussein-Regimes sind zahlreiche Arbeitslose JournalistInnen geworden. Er selbst bildet einige davon aus.
Einen Blog-Berühmtheit wollte er nicht sein, aber der Aufruf des Doktoranden Johannes Staemmler gegen eine Bagatellisierung des Falles Guttenberg hat zahlreiche UserInnen damals mitgezogen. Da er zufällig auch seine Doktorarbeit über Zivilgesellschaften in strukturell armen Regionen schreibt, gibt er ein wenig den akademischen Flügel dieser praxisnahen Runde und betont hin und wieder den Muliplikator Internet.
Bei allen ausländischen TeilnehmerInnen dieses Panels, so Ines Pohl, war es schwer ein Visum zu erhalten. Malishewsky bekam es erst am Abreisetag grünes Licht. Für eine, die kubanische Bloggerin Yoani Sanchez, war eine Ausreise ausgeschlossen. Sie steht unter „Inselarrest“, wie sie es selbst in ihrer Videobotschaft nennt. Sanchez gibt Einblicke in die Kunst des kubanischen Bloggens, in einem Land, in dem es nur eine politische Meinung gibt, nämlich jene der einzigen Partei. In der Bevölkerung mit einer der geringsten Internetzugangsraten weltweit müssen jene, die keinen Anschluss haben, in Hotels gehen, um ihre Blogs zu schreiben. Eine Stunde Internet kostet hier so viel wie ein Drittel des Monatslohnes einer gelehrten Fachkraft. Seit kurzem gäbe es aber eine kürzere und billigere Alternative. Die KubanerInnen verschicken twitter-Nachrichten per SMS. Eine technische Lücke, die dem Regime bisher noch nicht aufgefallen ist und die zur Mittelung von Nachrichten lebenswichtig sein kann, denn die Spitzel sind überall, so Sanchez.
Und was können wir in Deutschland tun? Unsere Regierungsverantwortlichen permanent davon überzeugen, dass es nicht richtig ist, politische Despoten zu unterstützen, ganz gleich wie gekonnt sie Stabilität in ihrer Region garantieren. Sie tun es nämlich auf Kosten elementarer Menschenrechte. Dazu bedarf es aber eines erweiterten Blickes, der über den hiesigen Blätterwald hinausgeht. Die Tore dazu sind so weit geöffnet wie noch nie.
Medienkongress Tag 2: Die Zukunft der Medien und die Medien der Zukunft. Der taz-Medienkongress in Berlin behandelt beides. Und beides wird das Bild unserer Gesellschaft nachträglich bestimmen. Aber wie?
Lassen Sie sich für einen Moment den Begriff Revolution durch den Kopf gehen? Woran denken Sie? Regimestürze? Brennende Barrikaden? Kampfparolen? Die Revolution, die die Medien sich anders vorgestellt haben – folgt man dem Titel des taz-Kongresses – ist etwas subtiler. Sie, die sich seit Jahren technisch, ökonomisch und spätestens auch seit „Stuttgart 21“ politisch bemerkbar macht, haben viele Medien verpasst. Ist sie aber bereits vorbei, oder folgen jetzt noch mehr Zeichen für eine Neuordnung der öffentlichen Meinungshoheit?
In dem Panel am Samstagmorgen „Machtkampf gegen die Medien – Das Beispiel Stuttgart 21“ kam der Rückstand der so genannten „alten Medien“ im Hinblick auf eine differenzierte Darstellung der politischen Lager gleich mehrfach zur Sprache. So sehr sich Wolfgang Molitor, Interims-Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten, gegen die Verschlingung von Politik, Wirtschaft und Berichterstattung beim Bahnhofsprojekt wehrte – die zivilgesellschaftliche Bewegung gegen das Bauvorhaben wurde von den regionalen Zeitungen politisch unterschätzt und journalistisch verschlafen. Parteipolitik wurde hier konsequent verfolgt, während sich parallel dazu ein neues politisches Lager formierte.
Was passiert aber, wenn die LeserInnen nicht mehr das in ihrem Blatt wieder finden, was sie erwarten? Wenn die Realität, die medial ohnehin stets konstruiert ist, eine einseitige Konstruktion wird? Dies war seit jeher der Fall, meint der österreichische Medienwissenschafter Peter Weibel in der Diskussion. Aber heute wissen die Leute es besser, sie durchweichen das Informationsmonopol, indem sie sich davon abwenden und auf digitaler Basis ein gegenöffentliches Forum herstellen. So der Idealfall.
Was dies für die großen Verlagshäuser wie Springer, Gruner und Jahr oder DuMont bedeutet, wird unter der Frage „Wem gehört der Journalismus“ zur Mittagszeit diskutiert. Drohen sie, wie viele technoaffine Meinungen behaupten, binnen zehn Jahren überflüssig zu werden? Liest man Zeitungen nur noch wegen dem Anfassen, dem Geruch, dem Rascheln, dem „libidinösen Effekt“, wie es Jakob Augstein, Sohn von Spiegel-Gründer Rudolf Augstein und selbst Verleger der Zeitung „der Freitag“, freudianisch auf den Punkt bringt. Neben ihm als Moderatoren füllen der Mitherausgeber der FAZ Werner d’Inka, der Spiegel-Redakteur Thomas Darnstädt sowie Karlheinz Ruch, Geschäftsführer der taz, die Runde.
Alle drei können nicht oft genug die Bedeutung der Unabhängigkeit einer Zeitung für die Qualität des Journalismus betonen. Dafür müsse man bereit sein, zu investieren, statt, so Werner d’Inka, nacheinander seine Redaktionen einzustampfen. Dies klingt ermutigend. Ist es aber in Zeiten serienmäßiger Redaktionsschließungen (vor allem lokal) realistisch? Umso dringlicher erscheinen erfolgreiche Eingentums- und Finanzierungsmodelle in der Presselandschaft.
Hierzu scheint es aber kein ideales Programm zu geben, sonst wäre die Situation wahrscheinlich nicht so kritisch. Weder Werder d’Inka, noch Karlheinz Ruch oder Thomas Darstädt können hier einen Königsweg vorgeben. Weder das FAZ-Stiftungs- oder das taz-Genossenschaftsmodell, noch der Mehrheitsbesitz einer Zeitung durch die MitarbeiterInnen wie im Falle des Spiegels ist hierbei die goldene Alternative zu den zentral geleiteten Konzern-Verlagshäusern. Bleibt also wieder das Ethos des Journalismus. Hier prescht Darstädt – vorbildlich publizistisch – mit nackten Zahlen hervor und verkündet, dass momentan zwei Drittel der Einnahmen beim Spiegel durch Vertriebserlöse (also die redaktionelle Arbeit) finanziert werden und nur ein Dritttel durch Anzeigen.
Auf der anderen Seite wird die Leserschaft nicht jünger und beißt sich an der 50+x als Durchschnittsalterformel fest. Es bleibt schwer vorstellbar, wie die großen Verlagshäuser ohne eine gleichwertige Präsenz der Online- und Printprodukte überleben wollen. Dazu würde auch gehören, die UserInnen für die journalistische Qualität zur Kasse zu bitten. Englische Blätter wie der „guardian“ gelten hier branchenintern schon lange als Vorreiter.
Ein Luxusproblem, so könnte man mit Blick auf die Situation der Medien in Ungarn sagen. In der Diskussion zur „Zensur in Ungarn“, die im Untertitel nach einer „Gefahr für Europa“ fragt, beschrieben die PhilosophInnen Agnes Heller und G.M. Tamás sowie der ungarische Journalist Gergely Marton den politischen Hintergrund und die Entstehung des restriktiven Mediengesetzes. Die Zensur- und Kontrollmöglichkeiten der Fidesz-Regierung sind nach Heller die Wiederkehr einer nationalistischen und vereinheitlichenden Staatsführung. „Bonapartismus“ nennt sie das. Man könnte auch von der Rückkehr der sowjetischen Zensursichel in der post-post-sowjetischen, also europäischen, Ära sprechen. Eine Besserung erwarten alle drei nicht gerade durch die EU. Was fehle, sei eine wieder erstarkte Opposition und ein politisch engagiertes Bürgertum.
Was nach zwei Kongresstagen bei aller positiven Themenpluralität bleibt, ist neben den Revolutionsvorstellungen der Eindruck, dass die Potentiale der Veränderung nicht annähernd erschöpft sind, sondern vielleicht gerade erst beginnen, gesellschaftsrelevant zu wirken. Die Existenz der technischen Möglichkeiten darf aber nicht als Allheilmittel gegen Informationsmonopole romantisiert werden. Die Quellen unseres Wissens verlieren sich täglich in Algorithmen. Und wer an deren Ursprung steht, ist selten bekannt. Auch damit muss der Journalist in Zukunft umgehen. Das hat er sich sicher mal anders vorgestellt.

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Goofy for president
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"Wirkungsgrad 93,6%"
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Einfach shoppen, wenn das Implantat mal platzt - Magenbitter 03/12
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Fritz Eckenga über das komische Dortmund früher und heute - Über Tage 06/12
Methusalix scheut den Ruhestand
Die ältesten Solaranlagen im Ruhrgebiet arbeiten teilweise schon mehr als 20 Jahre - Innovation 07/12
Halbwahr wahrscheinlichert
Unsicherheit statt Notwendigkeiten – Magenbitter 02/12
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Frank Busemann über Sport im Revier und seinem Umgang mit Krisen - Über Tage 05/12
Mein Haus, meine Energie-Rechung, mein Schwarm
Allmählich halten Mini-Blockheizkraftwerke in den Kellern Einzug – auch in gebündelter Formation - Innovation 06/12
Gott Bolon Yokte kommt
Nur noch ein paar hundert Tage – Magenbitter 01/12
„Jede Stadt hat ihr eigenes Flavour“
Mike Litt über künstliche Orte und elektronische Musik im Ruhrgebiet - Über Tage 04/12
Frisches Gemüse von der Flachdach-Farm
Das Oberhausener Fraunhofer-Institut arbeitet an einem Projekt, Grünkost in Metropolen standortnah zu ernten - Innovation 05/12
Der Fleck muss weg
Reinigung als performative Aktion – Magenbitter 12/11
„So wie ich parken nur Spießer“
Ingo Naujoks über sein Image als LBS-Punker und das Ruhrgebiet als Ort für Waschweiber - Über Tage 03/12
Energiewende: gedrosselt, erdrosselt, beflügelt?
Der solare Salto rückwärts stellt Bürgerenergie-Gesellschaften vor große Probleme - und Herausforderungen - Innovation 04/12
Wege aus der Erinnerungskultur
Skulpturen: Erst Schuhe putzen, dann ärgern – Magenbitter 11/11
„Der Humor kommt von da weg, wo die Wurzeln sind“
Hans Werner Olm über die Lustigkeit im Ruhrgebiet und in Berlin – Über Tage 02/12
Schaulaufen vor dem Schaufenster
Beim Wettlauf um Fördermillionen für Elektroautos hat das Ruhrgebiet unbequeme Konkurrenz direkt aus NRW – Innovation 03/12
Still fließen die Millionen
Vielleicht kommt Benedikt XVI. ja mal auf Geschäftsreise - Magenbitter 10/11
„Arbeit gibt es genug“
Karola Geiß-Netthöfel über die Aufgaben des Regionalverbandes Ruhrgebiet – Über Tage 01/12
Raus aus der Grube. Rein in die Grube.
Revier-Forscher und die RAG planen, Bergwerke nach 2018 als Pumpspeicher-Kraftwerke zu nutzen – Innovation 02/12
Butterstulle statt Gefiedel
Jedem Kind ein Instrument … oder lieber doch nicht? – Magenbitter 09/11
„Den Kreativitätsmuskel trainieren“
Ulrich Seifert über das Spannungsfeld zwischen Kultur und Hochschule – Über Tage 12/11
Der Temperatur-Schatz in der Tiefe
Im Ruhrgebiet wird wieder gebohrt: Geothermie gilt als aussichtsreiche Zukunftsenergie – Innovation 01/12
„Ohne Kultur keine Zukunft!“
Johannes Bultmann über John Cage, Frank Zappa und das Ruhrgebiet – Über Tage 11/11
1.000 Kilometer mit nur einer Batterieladung durch Deutschland
Innovative Autoschmiede aus Bochum fährt Weltrekord ein – Innovation 12/11
Die Feder vom Vogel Greif
Warum die Leber der Kultur so schmackhaft ist - Magenbitter 08/11
„Wir wollen Appetit machen“
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Zeit, dass sich was dreht
Kleinwindanlagen haben mit vielen Problemen zu kämpfen – Innovation 11/11
Der heilige Geist der Materie
Am besten ist das wo nix dran oder drin ist - Magenbitter 07/11
„Der Gegenentwurf zur Betonwüste“
Heri Reipöler zum Zeltfestival Ruhr und zur Zukunft der Branche im Revier – Über Tage 09/11
„Wir machen mal ein Auto ganz neu“
Drei Hochschulen, drei E-Mobile: Zukunfts-Fahrzeuge reifen ganz woanders heran als bisher - Innovation 10/11
Die Rache der Zwerge
Die „Haldensaga“ mit 12.000 Menschen - Magenbitter 06/11
„Kein Abschied mit Feuerwerk und Blaskapelle“
Willy Decker zu Buddhismus im Leben und auf der Bühne - Über Tage 08/11
„Da werden ganze Busladungen kommen“
Biomasse, bis sich Besseres findet: In Gelsenkirchen treibt eine Zechenbrache neu aus - Innovation 09/11
Einstürzende Erinnerung
Wie im Ruhrgebiet mit Kunst umgegangen wird - Magenbitter 05/11
„Wir sind ein echter Gemischtwarenladen“
Christiane Finner über die WERK°STADT in Witten - Über Tage 07/11
Bochumer Sonnen-Renner startklar zur Rekordfahrt
Mit purer Solarenergie ein Mal um den Globus fahren - Innovation 08/11
Kunst durch Vorbeischauen
Dämonen sind schlau. Viele Reize, wenig Tatsachen - Magenbitter 04/11
„Der größte Musikmarkt in Deutschland“
Fred Handwerker über das Revier als Konzerthaus und Eventmeile - Über Tage 06/11
Die elektrischen Touristen
Leise und komfortabel rollen Pedelec-Urlauber ruhrabwärts. Doch das Angebot ist noch lückenhaft - Innovationen 07/11
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Warum der Teufel immer auf den größten Haufen scheißen soll - Magenbitter 03/11
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Grüner Strom: In der Hand der kleinen Leute
Immer mehr Bürger packen es selbst an und werden zu Energie-Produzenten - Innovation 06/11
Jäger der verlorenen Schätze
Endlich wissen, wo es langgeht - Magenbitter 02/11
„Wir können nicht aufhören zu schreiben“
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Die Bahn: Für die Zukunft einfach zu leise
Der E-Mobilitäts-Pionier wird in der aktuellen Debatte wenig wahrgenommen. Zu Unrecht. - Innovation 05/11
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Lametta für des Volkes Stimme
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Das Festival der Kulturen sollte chronisch werden - Rückblick Melez 2010 12/10
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Stenographische Notizen eines Fotografen - Rückblick Melez 2010 12/10
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Eine Reportage aus Honduras: über zwei Präsidenten und ein brisantes Duell an den Wahlurnen – Ungeschminkt 03/12
„Europa hat die Menschenrechte vergessen“
Im Interview: Manuel Zelaya, der vom Militär gestürzte frühere Präsident von Honduras – Ungeschminkt 03/12
Sri Lanka
Die vergessene Flut - Ungeschminkt 03/11
Pakistanisches Tagebuch
Eine Reise in die Katastrophe - Ungeschminkt 10/10
„Hey Weißer, wir haben Hunger!"
Eine Reportage aus Haiti: Über den Neubau einer eingestürzten Schule in den vergessenen Bergen, über einwillige Hilfe aus Deutschland - Ungeschminkt 09/10
"Die beste Therapie gegen Dämonen sind rationale Entscheidungen"
Zweite Reportage aus dem Süden Mexikos: Über den Exorzisten Hermano Sol und die irdischen Vorlieben von Dämonen - Ungeschminkt 05/10
„Wir Menschen sind frei geboren, keine Regierung kann das ändern!“
Eine Reportage aus Havanna: Über Raúl, den mutigen Untergrundbibliothekar, Raúl, den Autoritären Staatsmann und über Pablo, der so einiges riskierte - Ungeschminkt 03/10
"Mein Dom, er hat mir das Leben gerettet!"
Eine Reportage: Über Lisa und ihren Anfang im Ende, Dominanz und Submissivität, Kopf unter und Kopf über Wasser - Ungeschminkt 12/09
„Es gibt eine Parallelwelt von Betrügern, überall!“
Eine Reportage: Über Pia und ihr geheimes zweites Leben - Ungeschminkt 11/09
„Otger Barnickel ist kein Algorithmus!“
Eine Reportage: Über Lars, Peter, Isi und Jens, die Therapiegruppe Mittwoch und ein virtuelles Fussball-Managerspiel - Ungeschminkt 10/09
„Wer sich nicht kaufen lässt von der Regierung, der wird eben umgebracht!"
Erste Reportage aus dem süden Mexikos: Über den Bauernführer Don Chema, die Forderung „Tierra y libertad", eine Blutspur der staatlichen Repression - Ungeschminkt 02/10
„Der Tod war die schönste Erfahrung meines Lebens!“
Eine Reportage: Über Peter und sein Herz, ein Leben nach dem Tod, Endorphin und Gott auf dem Laurentiusplatz - Ungeschminkt 08/09
"Wir sind Zeugen einer Machtprobe geworden"
Eine Reportage: Über Bea und Robocops und Zwangsumarmungen auf der autonomen Maidemo - Ungeschminkt 06/09
"Ich mache eine Entziehungskur von der Gesellschaft"
Eine Reportage: Über Mango und Robert, Gott und die Welt, praktische Philosophie - Ungeschminkt 05/09
"Männer müssen für Sex bezahlen, immer!"
Eine Reportage: Über Ingo, der gar nicht so heisst, Freier und Huren, verschiedene Währungen - Ungeschminkt 03/09
"Es geht darum, dem Volk zu dienen!"
Eine Reportage: Über Mike I., Karneval im Tal und kleinen Skandalprinzen - Ungeschminkt 02/09
"Hallo, du bist wunderschön!"
Eine Reportage: Über Jurek, das Tourette-Syndrom und elektroden im Kopf - Ungeschminkt 01/09
Dreh dich nicht um, der WAZ-Mann geht um
Tagebuch 02/13
Die Automarke mit dem Blitz
Tagebuch 01/13
Zu Steinbrück vergattert
Tagebuch 12/12
Die Pfirsichhaut im Rotlicht-Milieu
Tagebuch 11/12
Abseits statt Jenseits
Tagebuch 10/12
Sterben und sterben lassen
Das Justizministerium plant ein umstrittenes Gesetz zur Sterbehilfe – Tagebuch 09/12
Schuldzuweisung statt Debatte
Verurteilungen beherrschen das Beschneidungs-Thema – Tagebuch 09/12
Einsam und Rechts
A-Löcher trockenlegen - Tagebuch 09/12
Im Verbieten sind sie groß...
Rechte Themen: Kopftuch, Minarett, Beschneidung - Tagebuch 08/12
Magic Bus
Nachhaltiger Qualm beim H-Transporter - Tagebuch 08/12
Schwenkfutter
Für Männer nichts zu lachen - Tagebuch 07/12
Liebe Fans von Fortuna Düsseldorf
Besser ins Gartencenter als ins Westfalen Stadion - Tagebuch 06/12
Eine Frage des Niveaus
Bald Eincremeparties bei Ruhrhochdeutsch? - Tagebuch 05/12
Udo
Unser Star für Bellevue - Tagebuch 04/12
Der Präsident und das Mädchen
Christians Zwei-Tage-Gruß - Tagebuch 03/12
Von dicksten Kartoffeln und dicksten Autos
Die Stadt der Sünde: Wird Dortmund das neue Las Vegas? - Tagebuch 02/12
Ein U für ein V vormachen
V-Leute: Das Grauen jedes Arbeitsvermittlers - Tagebuch 01/12
Sonntag, 20.15 Uhr, ARD
Toto und Harry für den Ruhrgebiets-Tatort? - Tagebuch 12/11
Imbiss ist Imbiss?
In Sachen Imbisskultur braucht der Osten Deutschlands Nachhilfe - Tagebuch 11/11
Nicht den Möllemann machen
Doktoren verzweifeln: Gibt es noch ein Mittel gegen die FDP? - Tagebuch 10/11