Am 9. Februar ist es mal wieder soweit. Festivaldirektor Dieter Kosslick lädt ein zur 62. Ausgabe der Berliner Filmfestspiele. Aus der Kritik der letzen Jahre - wegen eines zu schwachen Programms – ist er, dank Verlängerung seines Vertrages durch den Bundeskulturbeauftragten, gestärkt hervorgegangen und gelobt Besserung. Ob dies allerdings in seiner Macht liegt, bleibt anzuzweifeln, zumal der harte Winter und die Nähe zur Oscar-Verleihung manchen Star von einem Berlin-Besuch abhalten wird. Da tauscht man ungern die vielen Gala-Dinners in Kalifornien mit einer schneebedingten Rutschpartie auf dem Potsdamer Platz. Das war aber eigentlich schon immer so, weshalb man die Berlinale auch gern ein Arbeitsfestival nannte. Hier stehen die Filme im Vordergrund und nicht der Glamour. Umso peinlicher, wenn erstere dann nicht punkten.
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